Wann Sie die Verschattungsanalyse nutzen
Bei der Platzierung von Modulen ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, welche Dachbereiche im Schatten liegen. Die Verschattungsanalyse zeigt Ihnen, bevor Sie ein Modul setzen, welche Bereiche eines Dachs durch umliegende Dächer, Gebäude und Hindernisse verschattet werden – sowohl beim Planen eines neuen Layouts als auch beim Überprüfen eines bestehenden. Die Ausrichtung des Dachs fließt dabei nicht ein; vergleichen Sie daher nur Bereiche desselben Dachs. Den berechneten Ertrag ändert die Analyse nicht.
Was der Verschattungsfaktor genau bedeutet, wie er berechnet wird und wie Sie Verschattung im Ertrag berücksichtigen, erklärt der Artikel Der Verschattungsfaktor: Bedeutung und Berechnung. Dieser Artikel zeigt, wie Sie das Werkzeug im 3D-Layouting bedienen.
Voraussetzungen
Im 3D-Layouting muss mindestens ein Dach gezeichnet sein. Das Symbol für die Verschattungsanalyse erscheint im Werkzeug für Module (bisherige Oberfläche: Modulfeld Werkzeug; neue Oberfläche: Umschalter auf Module, und nur in der 2D-Ansicht)
Verschattungsanalyse aktivieren
Klicken Sie in der Symbolleiste des 3D-Layoutings auf das Symbol Verschattungsanalyse
Ein Kontrollpanel öffnet sich mit einer Farbverlauf-Legende von 0 % bis 20 % am unteren Rand
Die Checkbox Modul-Verschattungsfaktor in % anzeigen (2D-Ansicht) im Kontrollpanel ist von Anfang an angehakt: In der 2D-Ansicht stehen die prozentualen Werte dann direkt auf den Modulen, sobald Sie nah genug heranzoomen. Entfernen Sie den Haken, um sie auszublenden
Verschattung interpretieren
Die Farbskala reicht von Gelb (0 %, kaum Verschattung) über Pink bis Violett (20 % und mehr, starke Verschattung). So erkennen Sie auf einen Blick, welche Bereiche eines Dachs am wenigsten verschattet sind.
2D-Ansicht: Dach- und einzelne Modulfarben werden angezeigt
3D-Ansicht: Nur die Dachfarben sind sichtbar – geeignet für einen groben Überblick über das ganze Dach
Verschieben Sie Module oder legen Sie neue Modulfelder an, rechnet Eturnity die Modulwerte nach dem Loslassen neu. Dach und Hindernisse ändern Sie mit anderen Werkzeugen; dabei schaltet sich die Analyse aus und rechnet beim erneuten Einschalten mit dem neuen Stand. Module gelten dabei nicht gegenseitig als Hindernisse – auf einem Flachdach ohne umliegende Hindernisse verschatten sich Module also nicht allein durch ihre Nähe zueinander. Details dazu im Artikel Der Verschattungsfaktor: Bedeutung und Berechnung.
Deckkraft der Module anpassen
Über Deckkraft des Moduls in der Symbolleiste machen Sie die Module halbtransparent; so sehen Sie die Verschattungs-Heatmap des Dachs unter den Modulen. Die prozentualen Werte auf den Modulen blendet Eturnity dabei aus. Möchten Sie beides sehen, haken Sie im Kontrollpanel Modul-Verschattungsfaktor in % anzeigen (2D-Ansicht) wieder an. Ein erneuter Klick auf Deckkraft des Moduls stellt die volle Deckkraft wieder her und blendet die Werte wieder ein.
Verschattungsanalyse deaktivieren
Klicken Sie erneut auf das Symbol Verschattungsanalyse in der Symbolleiste oder schließen Sie das Kontrollpanel über das Schließen-Symbol. Auch ein Wechsel des Werkzeugs schaltet sie aus.
Wenn Daten fehlen
Waren für die Berechnung erforderliche Daten nicht verfügbar, werden automatisch Ersatzdaten verwendet und ein entsprechender Hinweis angezeigt – die Ergebnisse können dann weniger genau sein. Die Daten werden aktualisiert, sobald Sie die Seite neu laden oder zum 3D-Layouting zurückwechseln. Besteht das Problem weiterhin, wenden Sie sich an den Eturnity-Support oder per Chat im Help Center im Solarexperten.
