Zum Hauptinhalt springen

Komponenten zur Eturnity-Bibliothek hinzufügen

Hauptkomponenten aus der Komponentendatenbank übernehmen und eigene Kostenpositionen für Arbeitsleistung und wiederkehrende Kosten anlegen.

Video-Anleitung: Komponenten zur Bibliothek hinzufügen

Hinweis: Dieses Video zeigt noch den früheren Ablauf mit einer einzelnen Schaltfläche Komponente hinzufügen. Die Grundlagen stimmen weiterhin, die Schritte im Produkt haben sich jedoch geändert. Maßgeblich sind die Anleitungen weiter unten in diesem Artikel.

Sehen Sie sich diese kurze Übersicht an, wie Sie Komponenten zu Ihrer Eturnity-Bibliothek hinzufügen:

▶ Komponenten zur Bibliothek hinzufügen

Wichtige Erkenntnisse:

  • Eturnity pflegt eine Komponentendatenbank der wichtigsten technischen Komponenten (Module, Wechselrichter, etc.)

  • Sie durchsuchen diese Datenbank und übernehmen mehrere Komponenten auf einmal in Ihre private Bibliothek

  • Installationsdienstleistungen, Zubehör und wiederkehrende Kosten legen Sie selbst als eigene Kostenpositionen an

Ihre private Bibliothek

Wenn Sie zu Bibliothek > Komponenten navigieren, sehen Sie alle Komponenten, die Sie ausgewählt und zu Ihrer privaten Bibliothek hinzugefügt haben. Aktive Komponenten stehen beim Erstellen von Projekten sofort zur Verfügung, sofern sie einen Namen in der Sprache des Projekts haben, und können mit Ihren spezifischen Preisen und Einstellungen konfiguriert werden.

Zwei Wege, eine Komponente aufzunehmen

In der Symbolleiste oberhalb der Komponentenliste stehen zwei Schaltflächen. Sie führen zu Verschiedenem, und welche Sie brauchen, hängt davon ab, was für eine Komponente Sie aufnehmen wollen:

  • Aus Komponentendatenbank hinzufügen: übernimmt Hauptkomponenten — Module, Wechselrichter, Batteriespeicher, Wärmepumpen und die übrigen technischen Produkte — samt Datenblattwerten aus der von Eturnity gepflegten Komponentendatenbank

  • Eigene Kostenposition erstellen: legt eine Position an, die es nur bei Ihnen gibt — einmalig wie Arbeitsleistung oder Gerüst, oder wiederkehrend wie ein Wartungsvertrag

Dieselben beiden Schaltflächen finden Sie auch oben rechts in der Detailansicht einer Komponente, sodass Sie nicht erst zur Liste zurückkehren müssen.

Welcher Weg für welchen Komponententyp

Welche der beiden Schaltflächen Sie brauchen, hängt allein vom Komponententyp ab. Die Bibliothek kennt insgesamt elf Komponententypen, und die Zuordnung ist eindeutig.

Diese neun Hauptkomponenten kommen ausschließlich aus der Komponentendatenbank. Sie nehmen sie über Aus Komponentendatenbank hinzufügen auf und können sie nicht selbst anlegen:

  • Photovoltaikmodul

  • Wechselrichter

  • Unterkonstruktion

  • Batteriespeicher

  • Wärmeerzeuger

  • Solarthermie-Kollektor

  • Warmwasserspeicher

  • Ladestation

  • Energiemanager

Diese beiden Typen legen Sie selbst an, über Eigene Kostenposition erstellen. In der Komponentendatenbank kommen sie nicht vor:

  • Andere Komponente

  • Wiederkehrende Kosten

Ein Beispiel: Eine Unterkonstruktion ist eine Hauptkomponente. Sie fügen sie also über Aus Komponentendatenbank hinzufügen hinzu, nicht über Eigene Kostenposition erstellen — dort steht sie als Komponententyp gar nicht zur Auswahl. Dasselbe gilt für Module, Wechselrichter, Batteriespeicher und alle übrigen Typen aus der Liste oben. Nur Ihre eigenen Kosten- und Dienstleistungspositionen legen Sie selbst an.

Ihr Vorteil: Sie profitieren von einer der größten Solar-Komponentenbibliotheken am Markt mit über 10.000 technischen Komponenten — allen gängigen PV-Modulen, Wechselrichtern, Batteriespeichersystemen und weiteren Komponenten, samt Datenblättern und Simulationsparametern, ohne eigene technische Daten pflegen zu müssen.

Voraussetzungen

Um Komponenten zur Bibliothek hinzuzufügen, benötigen Sie:

  • Administrator-Rolle: Nur Administratoren können Komponenten in der Bibliothek anlegen und bearbeiten. Andere Rollen sehen die Liste ohne die beiden Schaltflächen und ohne Preisspalten; sie können suchen und filtern, aber keine Komponenten auswählen oder exportieren. In der Preistabelle der Detailansicht sehen sie nur Preisstufe und Verkaufspreis

  • Für Hauptkomponenten zusätzlich die entsprechende Lizenz. Fehlt sie, wird Aus Komponentendatenbank hinzufügen nicht angezeigt; ein direkt aufgerufener Link führt zurück auf die Komponentenliste

  • Zugang zum Bereich Bibliothek > Komponenten

Partner-Lizenz-Nutzer: Ob Sie mit einer Partner-Lizenz Hauptkomponenten selbst aus der Komponentendatenbank übernehmen können, hängt von Ihrer Lizenz ab.

Hauptkomponenten aus der Komponentendatenbank hinzufügen

Hauptkomponenten sind das Herzstück Ihrer Projektplanung. Eturnity stellt Ihnen eine umfassende, kontinuierlich gepflegte Datenbank mit allen gängigen Komponenten am Markt zur Verfügung — komplett mit Datenblättern, Produktbildern und technischen Spezifikationen.

Wichtig: Sie können keine eigenen Hauptkomponenten erstellen — nur Eturnity kann diese in die Komponentendatenbank aufnehmen. Der Grund: Hauptkomponenten erfordern präzise Datenblätter, Produktbilder und Simulationsparameter für genaue Berechnungen und professionelle Angebotserstellung.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Navigieren Sie zu Bibliothek > Komponenten

  2. Klicken Sie oben in der Symbolleiste auf Aus Komponentendatenbank hinzufügen

  3. Es öffnet sich die gleichnamige Seite Aus Komponentendatenbank hinzufügen mit der Komponentendatenbank als Tabelle

  4. Grenzen Sie die Liste ein: Tippen Sie Modell oder Hersteller in das Suchfeld Suchtext, setzen Sie Filter unter Ansichtseinstellungen, oder sortieren Sie über das Pfeilsymbol neben einer Spaltenüberschrift

  5. Setzen Sie links in jeder gewünschten Zeile ein Häkchen. Das Häkchen in der Kopfzeile wählt alle Komponenten der aktuellen Seite aus

  6. Unten erscheint eine Leiste mit der Anzahl der ausgewählten Komponenten

  7. Klicken Sie dort auf Komponenten hinzufügen

  8. Eturnity bestätigt mit Ihre Komponenten wurden erfolgreich erstellt und führt Sie zurück zu Bibliothek > Komponenten

Tipp: Die Auswahl bleibt erhalten, wenn Sie blättern oder die Sortierung ändern — Sie können also über mehrere Seiten hinweg sammeln. Ändern Sie dagegen Suche oder Filter, wird die Auswahl zurückgesetzt, weil dann eine andere Liste vor Ihnen liegt. Nehmen Sie also erst alles von einer Suche auf, bevor Sie die nächste starten.

Was Ihnen die Tabelle zeigt

  • Verfügbar in der Bibliothek: Ein Haken bedeutet, dass die Komponente bereits bei Ihnen liegt. Solche Zeilen lassen sich nicht auswählen; der Hinweis dazu lautet Diese Komponente befindet sich bereits in Ihrer Bibliothek.

  • Datenblätter: Die verfügbaren Datenblätter sind je Sprache verlinkt und lassen sich direkt aus der Liste heraus öffnen — so prüfen Sie vor dem Übernehmen, ob es das richtige Modell ist

  • Hersteller, Modell, Komponententyp und In Datenbank angelegt helfen beim Eingrenzen. Welche Spalten die Tabelle zeigt und in welcher Reihenfolge, stellen Sie über Ansichtseinstellungen > Spalten ein

  • Eine eingerichtete Kombination aus Filtern, Spalten und Seitengröße sichern Sie unter Ansichtseinstellungen mit Ansicht speichern und einem Titel der Ansicht. Beim nächsten Mal wählen Sie die Ansicht im Auswahlfeld neben dem Suchfeld

Sie können bis zu 1.000 Komponenten gleichzeitig auswählen. Ist die Grenze erreicht, lassen sich keine weiteren Häkchen setzen und Eturnity weist mit Sie können maximal 1000 Komponenten gleichzeitig auswählen. darauf hin. Fügen Sie in diesem Fall die erste Auswahl hinzu und starten Sie danach eine zweite Runde.

Nach dem Hinzufügen

Zurück in der Komponentenliste ordnet Eturnity die Ansicht um das an, was Sie gerade aufgenommen haben: Die Liste beginnt bei Seite 1, ist nach dem Datum des Hinzufügens sortiert (neueste zuerst), zeigt die für die Preispflege wichtigen Spalten, und jede neu aufgenommene Komponente trägt eine blaue Markierung Neu. Arbeitet Ihr Unternehmen mehrsprachig, wird die Liste zusätzlich auf die Sprache eingegrenzt, in der Eturnity gerade angezeigt wird.

Das ist der richtige Moment, um Preise und Margen zu hinterlegen — die Komponenten stehen in Projekten zwar sofort zur Auswahl, aber zunächst ohne Ihre Preise: Einstandspreis, Kalkulationsaufschlag und Installationskosten stehen in der Regel auf 0.

Was tun, wenn eine Komponente fehlt

Am Fuß der Datenbankseite finden Sie den Hinweis Sie können die gesuchte Komponente nicht finden? mit demselben Vorgehen, das auch hier gilt:

  1. Entfernen Sie zuerst alle Filter und suchen Sie erneut — häufig verdeckt ein noch gesetzter Filter die gesuchte Komponente

  2. Prüfen Sie außerdem, ob die Komponente bereits in Ihrer privaten Bibliothek liegt und dort nur archiviert ist: In Bibliothek > Komponenten stehen archivierte Komponenten mit rotem Namen; unter Ansichtseinstellungen grenzen Sie die Liste mit dem Filter Status auf Inaktiv ein. Öffnen Sie die Komponente und klicken Sie auf Wiederherstellen

  3. Bleibt sie verschwunden, beantragen Sie die Aufnahme beim Support: per E-Mail an support@eturnity.com mit den zugehörigen Datenblättern oder über den Chat im Help Center

  4. Das Support-Team nimmt die Komponente in die Komponentendatenbank auf und informiert Sie, sobald das erledigt ist. Sie steht dann allen Eturnity-Kunden zur Verfügung

  5. Anschließend übernehmen Sie sie wie oben beschrieben in Ihre Bibliothek

Eigene Kostenpositionen erstellen

Für Dienstleistungen, Installationsarbeiten, Zubehör und individuelle Positionen legen Sie eigene Kostenpositionen an. Zur Wahl stehen dabei genau zwei Komponententypen:

  • Andere Komponente: einmalige Positionen wie Montagearbeit, Fahrtkosten oder ein Spezialprodukt

  • Wiederkehrende Kosten: Positionen, die regelmäßig anfallen, etwa ein Wartungsvertrag oder ein Monitoring-Abonnement

Alle übrigen Komponententypen sind Hauptkomponenten und kommen ausschließlich aus der Komponentendatenbank.

Eine eigene Kostenposition anlegen

  1. Klicken Sie oben in der Symbolleiste auf Eigene Kostenposition erstellen

  2. Wählen Sie unter Komponententyp entweder Andere Komponente oder Wiederkehrende Kosten. Vorausgewählt ist der Typ, den Sie zuletzt angelegt haben; nach dem Neuladen der Seite ist es wieder Andere Komponente

  3. Geben Sie unter Name eine aussagekräftige Bezeichnung ein (Beispiele: "Modulinstallation", "Fahrtkosten", "Wartungsvertrag"). Der Name ist Pflicht und darf höchstens 200 Zeichen lang sein; wählen Sie ihn so, dass Sie die Position in Projekten eindeutig wiederfinden

  4. (Optional) Tragen Sie eine Interne Artikelnummer ein

  5. (Optional) Ergänzen Sie eine Beschreibung. Diese kann später im Angebot erscheinen

  6. Setzen Sie unter Technologiezugehörigkeit mindestens ein Häkchen — ohne das lässt sich die Komponente nicht anlegen

  7. Klicken Sie auf Hinzufügen. Die Detailansicht der neuen Komponente öffnet sich, sodass Sie direkt Preise und weitere Angaben hinterlegen können; bis dahin stehen alle Preise auf 0

Mehrsprachige Unternehmen: Eine eigene Kostenposition legt Eturnity nur in der Sprache an, in der Sie Eturnity beim Anlegen bedienen. Damit sie auch in Projekten einer anderen Sprache zur Auswahl steht, ergänzen Sie in ihrer Detailansicht über Sprache hinzufügen diese Sprache, geben dort einen Namen ein und speichern.

Warum die Technologiezugehörigkeit wichtig ist

Die Technologiezugehörigkeit bestimmt:

  • Relevante Auswahl: Sie legt fest, für welche Systeme — etwa Photovoltaik oder Wärmepumpe — die Komponente in Projekten überhaupt zur Auswahl steht

  • Organisation: In der Stückliste und im Angebot werden Komponenten nach Technologie gruppiert

  • Preisabhängigkeiten: Bestimmte automatische Preisskalierungen sind nur bei einer eindeutigen Zuordnung verfügbar. Die Abhängigkeit "pro Modul" lässt sich beispielsweise nur wählen, wenn die Komponente ausschließlich der Photovoltaik zugeordnet ist

Zuordnungsstrategien

  • Spezifische Zuordnung: Komponente nur einer Technologie zuordnen für klarere Organisation und maximale Konfigurationsflexibilität

  • Mehrfache Zuordnung: Für übergreifende Dienstleistungen wie "Projektplanung" oder "Wartung", die für mehrere Technologien gelten

Best Practices

Empfohlenes Vorgehen für den Aufbau Ihrer privaten Bibliothek

  • In Etappen arbeiten: Nehmen Sie je Suche eine zusammengehörige Gruppe auf — etwa alle Module eines Herstellers — statt quer durch die Datenbank zu sammeln. Das passt zum Verhalten der Auswahl und erleichtert die anschließende Preispflege

  • Häufigkeit fokussieren: Priorisieren Sie Komponenten, die Sie regelmäßig verwenden. Eine große Bibliothek ist kein Vorteil, wenn die Hälfte davon nie im Angebot landet

  • Preise gleich hinterlegen: Nutzen Sie die Neu-Markierung nach dem Hinzufügen, um die frisch aufgenommenen Komponenten sofort mit Preisen und Margen zu versehen

  • Durchdacht organisieren: Verwenden Sie konsistente Benennung und Technologiezuordnungen beim Anlegen eigener Komponenten

  • Komponentenbeschreibungen: Fügen Sie detaillierte Beschreibungen für eigene Kostenpositionen hinzu, die in Angeboten erscheinen

  • Interne Artikelnummern: Verwenden Sie Ihre eigene Artikelnummer, damit sich Positionen mit Ihrer Warenwirtschaft abgleichen lassen

  • Regelmäßige Überprüfung: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Bibliothek, um ungenutzte Komponenten zu archivieren und neue hinzuzufügen

Hat dies deine Frage beantwortet?