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K2 Base Integration - Vollständiger Workflow-Leitfaden

Verbinden Sie Eturnity Expert mit K2 Base, um Unterkonstruktionen zu dimensionieren, statisch zu prüfen und Stücklisten zu erzeugen.

Übersicht

Die K2 Base Integration verbindet Eturnity Expert mit K2 Base für professionelle Unterkonstruktionsdimensionierung. Dieser Workflow ermöglicht es Ihnen, PV-Systeme in Expert zu planen, detaillierte statische Planung in K2 Base durchzuführen und präzise Stücklisten zurück nach Expert zu importieren – alles mit automatisiertem Datentransfer.

Mehrwert: K2 Base bietet statische Validierung (Wind-/Schneelasten) und generiert präzise Komponentenlisten mit allen Schienen, Klemmen, Haken und Montagematerial, das für die Installation benötigt wird.

Schritt 1: Accounts verknüpfen

Verbinden Sie Ihre Eturnity Expert und K2 Base Accounts über einen Authentifizierungs-Token. Dies ist eine einmalige Einrichtung pro Benutzer.

Token in Eturnity Expert generieren

  1. Navigieren Sie zu Einstellungen > Integrationen > K2 Base (in der neuen Navigation der Einstellungen: Andere > K2 Base)

  2. Klicken Sie auf Token generieren

  3. Klicken Sie auf Kopieren, um Ihren eindeutigen Authentifizierungs-Token zu kopieren

Token in K2 Base speichern

  1. Melden Sie sich bei Ihrem K2 Base Account an

  2. Klicken Sie auf Ihren Benutzernamen (oben rechts) und wählen Sie Einstellungen

  3. Fügen Sie Ihren Token im Feld Eturnity Authentication Token ein

  4. Klicken Sie auf Speichern

  5. Ihre Accounts sind nun verknüpft

Schritt 2: Projekt vorbereiten und exportieren

Nach der Planung Ihres PV-Projekts in Expert stellen Sie es für K2 Base bereit.

Voraussetzungen für den Transfer

Diese Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • Verwendet 3D-Layout (2D-Layouts können nicht übertragen werden)

  • Verwendet ausschließlich K2-Unterkonstruktionen

  • Alle Modulfelder auf demselben Dach verwenden denselben K2-Unterkonstruktionstyp

  • Enthält mindestens ein Dach mit Modulen

  • Jedes Modulfeld mit Modulen hat den Versatz 0 % (Seitenleiste des Modulfelds im 3D Modullayout)

  • Sie sind der Projektleiter des Projekts und haben einen eigenen Token (Schritt 1)

Export-Prozess

  1. Öffnen Sie Ihr Projekt und klicken Sie auf K2 Base im linken Projektmenü

  2. Wählen Sie die Projektvariante aus, die Sie übertragen möchten

  3. Klicken Sie auf Projektdaten an K2 übertragen

  4. Warten Sie auf die Erfolgsbestätigung

  5. Klicken Sie auf K2 Base öffnen, um K2 Base zu starten

Schritt 3: Projekt in K2 Base importieren und planen

Importieren Sie Ihr Projekt in K2 Base, um detaillierte Unterkonstruktionsplanung und statische Validierung durchzuführen.

  1. Klicken Sie in K2 Base auf Projekt aus K2+ öffnen im Dashboard

  2. Wählen Sie Eturnity aus den Integrationsoptionen

  3. Wählen Sie Ihr Projekt aus der Liste. Sie zeigt nur Varianten, die mit Projektdaten an K2 übertragen bereitgestellt und in K2 Base noch nicht geöffnet wurden, und nur, wenn der Token des aktuellen Projektleiters in Ihrem K2-Base-Konto gespeichert ist. Erfüllt eine Variante inzwischen eine Bedingung nicht mehr, fehlt sie in der Liste.

  4. Klicken Sie auf Projekt erstellen, um zu importieren

  5. Schließen Sie die Planung in K2 Base ab

Wichtig: Die exakte Modulanordnung (Reihen- und Spaltenabstände) wird nicht 1:1 von Expert nach K2 Base übertragen. K2 lässt dies bewusst nicht zu: Nur so kann K2 sicherstellen, dass Reihen- und Spaltenabstände, thermische Abstände (Thermal Gaps) sowie die gesamte Unterkonstruktionsauslegung den geltenden Normen entsprechen. K2 Base berechnet das Modullayout daher basierend auf Ihrer übertragenen Dachfläche selbst neu.

Schritt 4: Stückliste nach Expert exportieren

Nach Abschluss Ihrer K2-Planung exportieren Sie die detaillierte Stückliste zurück nach Eturnity Expert.

  1. Navigieren Sie in K2 Base zum Schritt Zusammenfassung

  2. Klicken Sie auf K2+ Eturnity Export in der linken Seitenleiste

  3. Wählen Sie Eturnity

  4. Expert öffnet die Stückliste der übertragenen Variante, macht sie zur aktiven Variante und zeigt das Fenster Ihre Stückliste. Das klappt nur, wenn Sie in Expert mit dem Benutzer angemeldet sind, der die Variante übertragen hat; bei anderen Benutzern schließt sich das Fenster nach dem Laden ohne Meldung.

Import-Einstellungen konfigurieren

Die Stückliste ist in zwei Bereiche unterteilt:

Neue Komponenten (oberer Bereich): Komponenten, die Ihre Bibliothek nicht als aktive Andere Komponente der Photovoltaik unter genau diesem Namen führt

  • Definieren Sie den Einkaufsrabatt (Prozentsatz vom K2-Listenpreis)

  • Definieren Sie die Marge (Ihr Aufschlagsprozentsatz)

  • Setzen Sie den Wechselkurs, falls erforderlich (K2-Preise sind in EUR)

  • Klicken Sie auf Auf alle Positionen anwenden

Bestehende Komponenten (unterer Bereich): Komponenten, die Ihre Bibliothek als aktive Andere Komponente der Photovoltaik unter genau diesem Namen führt

  • Preise werden aus Ihren Bibliothekseinstellungen übernommen

  • Mengen werden basierend auf der K2-Planung aktualisiert

  1. Überprüfen Sie alle Komponenten und Preise

  2. Klicken Sie auf Importieren

  3. Wählen Sie Nur in Projektvariante importieren oder Importieren in Bibliothek und Projektvariante; die zweite Option erscheint nur, wenn die Stückliste neue Komponenten enthält

  4. Klicken Sie auf Anwenden

  5. Haben Sie Importieren in Bibliothek und Projektvariante gewählt, listet das Fenster Ihre Komponenten wurden erfolgreich erstellt die neuen Komponenten mit Artikelnummer auf. Prüfen Sie deren Preisstufen in der Bibliothek, denn die Preise stammen aus dem aktuellen Projekt. Ein Klick auf eine Komponente in diesem Fenster öffnet sie in einem neuen Tab.

Schritt 5: Die Sammelposition verstehen

Die importierte K2-Stückliste erscheint als Sammelposition mit dem Namen K2 Systems samt Datum und Uhrzeit in Ihrer Projekt-Stückliste.

Diese Sammelposition enthält alle Unterkonstruktionskomponenten von K2 Base. Sie können:

  • Wählen, ob Unterpositionen detailliert auf Kundenangeboten angezeigt werden sollen

  • Einzelne Komponenten und Mengen innerhalb der Sammelposition einsehen

  • Preise bei Bedarf manuell anpassen

Layout-Synchronisation: Da K2 Base das Modullayout eigenständig normkonform neu berechnet (siehe oben), kann die resultierende Modulanzahl von Ihrem Expert-Layout abweichen – dies ist normal. Überprüfen Sie nach dem Import, ob die Modulanzahl noch Ihren Erwartungen entspricht. Weicht sie ab, passen Sie Ihr 3D-Layout an oder legen Sie die Modulzahl fest: in der Seitenleiste des Modulfelds unter Eigenschaften überschreiben › Anzahl der Module mit dem Schalter Manuell festlegen (ältere Seitenleiste: Anzahl der Module manuell überschreiben). Wechseln Sie dabei nicht die Unterkonstruktion, sonst kann die K2-Sammelposition aus der Stückliste entfallen.

Warum kann ich mein Projekt nicht übertragen?

Wenn Ihre Projektvariante auf der K2 Base-Seite ausgegraut erscheint, prüfen Sie diese häufigen Ursachen:

  • "Projektvarianten, die nicht ausschließlich K2 Unterkonstruktionen verwenden, können Sie nicht übertragen"
    → Überprüfen Sie, ob alle Modulfelder nur K2-Unterkonstruktionen verwenden

  • "Sie können keine Projektvarianten ohne angelegte Dächer und Modulfelder übertragen"
    → Erstellen Sie ein 3D-Layout mit mindestens einem Dach und Modulfeld

  • "Sie können keine Projektvarianten übertragen, die Dächer enthalten, die nicht den gleichen Typ von K2 Montagesystem verwenden"
    → Stellen Sie sicher, dass alle Modulfelder auf jedem Dach denselben K2-Unterkonstruktionstyp verwenden

  • "Sie können keine Projektvarianten übertragen, die nicht das 3D-Layout verwenden"
    → Erstellen Sie eine 3D-Variante statt 2D

  • "Sie können keine Projektvariante übertragen, die keinen Versatz von 0% hat. Bitte aktualisieren Sie den Versatz im Modullayout."
    → Stellen Sie im 3D Modullayout in der Seitenleiste jedes Modulfelds den Versatz auf 0 %

Was nach dem Übertragen passiert

  • Projektdaten an K2 übertragen schickt noch keine Daten. Die Variante steht danach in K2 Base zum Öffnen bereit, und die Seite K2 Base zeigt: „Die Projektvariante wurde erfolgreich übertragen. Um die weitere Übertragung freizugeben, importieren Sie die Variante mit K2 Base.“

  • K2 Base liest die Variante erst beim Öffnen, mit dem Stand von dann. Bis dahin können Sie das Layout noch ändern. Erfüllt die Variante dann eine Bedingung nicht mehr, fehlt sie in der Liste von K2 Base; Expert weist darauf nicht hin.

  • K2 Base kann jede Übertragung genau einmal öffnen. Danach ist Projektdaten an K2 übertragen wieder frei; laden Sie die Seite K2 Base dazu neu. Für eine neue Planung übertragen Sie die Variante erneut.

  • Wechseln Sie den Projektleiter nicht, solange die Variante in K2 Base zum Öffnen bereitsteht: Der neue Projektleiter kann sie in K2 Base nicht öffnen, und in Expert bleibt sie für eine neue Übertragung gesperrt. Tragen Sie in diesem Fall den bisherigen Projektleiter wieder ein, öffnen Sie die Variante mit seinem K2-Base-Konto und wechseln Sie erst danach. Die Stückliste übernimmt in Expert der Benutzer, der übertragen hat.

Tipp: Haben Sie eine Variante mehrmals übertragen, exportieren Sie die Stückliste aus der neuesten Planung in K2 Base. Jeder Import ersetzt alle bisherigen Sammelpositionen für Montagesysteme in dieser Variante, auch die eines anderen Herstellers.

Benötigen Sie Hilfe?

Wenn Sie Probleme mit der K2 Base Integration haben:

  • Eturnity Support: Kontaktieren Sie support@eturnity.com oder per Chat im Help Center im Solarexperten für Datentransfer, Authentifizierung oder Expert-Interface-Probleme

  • K2 Support: Kontaktieren Sie K2 direkt für K2 Base-Funktionalität, statische Berechnungen oder Komponentenauswahl-Probleme

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