Warum flexible Modulplatzierung wichtig ist
Die Grundlagen kennen Sie bereits: Modulfeld zeichnen oder Doppelklick für vollständige Belegung. Aber in der Praxis benötigen Sie oft mehr Kontrolle und Flexibilität, um jede Dachfläche optimal zu nutzen.
Typische Herausforderungen:
Überstehende Ränder bei manuell gezeichneten Modulfeldern
Symmetrische oder mehrfach belegte Dachbereiche (z.B. Flachdächer mit Wartungsgängen)
Dreieckige Dachflächen, die nicht optimal ausgenutzt sind
Module müssen nachträglich hinzugefügt oder entfernt werden
Ungleichmäßige Verteilung bei komplexen Dachformen
In diesem Artikel lernen Sie:
Modulfelder trimmen für saubere Kanten
Modulfelder kopieren und einfügen
Modulfelder aufteilen und neu organisieren
Versatz für dreieckige Flächen anpassen
Modulfelder erweitern und verkleinern
Module an einer Kante neu anordnen
Die richtige Kombination aller Techniken
Module im neuen Designer setzen, wachsen lassen, drehen und verschieben
⚠️ Neuer Designer: Dieser Artikel und das Video zeigen die bisherige Oberfläche des 3D-Modullayouts. Ist oben links der Schalter Neuer Designer eingeschaltet, platzieren Sie Module anders; das beschreibt der Abschnitt „Module platzieren im neuen Designer“ weiter unten. Trimmen, Aufteilen, das Ausrichten an einer Kante und das Zeichnen eigener Modulfelder gibt es nur in der bisherigen Oberfläche. Den neuen Designer schalten Sie mit dem Schalter oben links aus. Beim Umschalten speichert der Solarexperte das Projekt und lädt die Seite neu; was Sie davor getan haben, lässt sich danach nicht mehr rückgängig machen.
Video-Tutorial: Module flexibel platzieren
In diesem Video aus unserem Video Training Center sehen Sie alle Techniken in Aktion:
Grundlagen: Modulfeld zeichnen und ausrichten
Bevor wir zu den fortgeschrittenen Techniken kommen, eine kurze Auffrischung der Grundlagen:
Einfaches Modulfeld zeichnen (bisherige Oberfläche)
Wählen Sie das Modulfeld Werkzeug
Ein Klick genügt, um zu starten
Zeichnen Sie die Modulfläche Schritt für Schritt auf der Dachfläche
Die Fläche wird automatisch mit Modulen gefüllt
Module bündig ausrichten (bisherige Oberfläche)
Nach dem Zeichnen können Sie festlegen, an welcher Seite die Module bündig ausgerichtet werden sollen:
Das neu gezeichnete Modulfeld ist noch ausgewählt
Klicken Sie auf eine der Kanten des Modulfelds
Die Module werden bündig an dieser Kante ausgerichtet
Auf den anderen Seiten entstehen eventuell überstehende Ränder
Warum ist das relevant? Sie entscheiden, wo Sie eine saubere Kante haben möchten (z.B. zur Dachrinne hin) und wo überstehende Bereiche akzeptabel sind.
Technik 1: Modulfeld trimmen (bisherige Oberfläche)
Manuell gezeichnete Modulflächen enthalten häufig überstehende Ränder, die nicht mit Modulen belegt sind. Diese können Sie elegant entfernen.
Wann trimmen?
Nach dem manuellen Zeichnen eines Modulfelds
Bevor Sie weitere Modulflächen daneben platzieren
Wenn Sie den Platz effizient nutzen möchten
Vor dem Kopieren des Modulfelds
So trimmen Sie ein Modulfeld
Wählen Sie das Modulfeld aus, das Sie trimmen möchten
Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf das Symbol Ausgewähltes Modulfeld trimmen
Die überstehenden, nicht belegten Ränder werden automatisch entfernt
Das Modulfeld umschließt jetzt exakt nur die tatsächlich platzierten Module
Vorteil: Getrimmte Modulfelder lassen sich besonders einfach kopieren, verschieben und neben anderen Modulfeldern platzieren, da keine unnötigen Überstände im Weg sind.
💡 Best Practice: Trimmen Sie Modulfelder immer bevor Sie sie kopieren. So haben Sie saubere, identische Kopien ohne überstehende Bereiche.
Technik 2: Modulfelder kopieren und einfügen
Diese Funktion ist ideal für symmetrische oder mehrfach belegte Dachbereiche – zum Beispiel bei Flachdächern mit Wartungsgängen zwischen den Modulreihen.
Modulfeld kopieren
Wählen Sie das Modulfeld aus, das Sie kopieren möchten
Drücken Sie
Strg+C(Windows) bzw.Cmd+C(Mac)Das Modulfeld ist nun in der Zwischenablage
Modulfeld einfügen
Drücken Sie
Strg+V(Windows) bzw.Cmd+V(Mac)Eine Kopie des Modulfelds erscheint
Verschieben Sie die Kopie an die gewünschte Position
Klicken Sie, um sie zu platzieren
Praktische Anwendungsfälle:
Flachdächer: Mehrere identische Modulreihen mit Wartungsgängen dazwischen
Symmetrische Dachbereiche: Links und rechts die gleiche Modulanordnung
Mehrere gleiche Dächer: Z.B. bei Reihenhäusern oder Gewerbegebäuden
💡 Profi-Tipp (bisherige Oberfläche): Kombinieren Sie Trimmen und Kopieren. Trimmen Sie zunächst das Original-Modulfeld für saubere Kanten, und kopieren Sie dann mehrfach. So erhalten Sie identische, perfekt getrimmte Modulfelder.
Technik 3: Modulfelder aufteilen (bisherige Oberfläche)
Manchmal müssen Sie ein bestehendes Modulfeld in zwei separate Flächen aufteilen – zum Beispiel, um einen Wartungsgang zu schaffen oder Module unterschiedlich anzuordnen.
So teilen Sie ein Modulfeld auf
Wählen Sie das Modulfeld aus, das Sie aufteilen möchten
Das Modulfeld wird blau markiert und ist "aktiv"
Jetzt wählen Sie einzelne Module innerhalb des Feldes aus:
Methode 1: Einzeln durch Klicken auf Module
Methode 2: Aufziehen eines Auswahlrahmens mit rechter Maustaste gedrückt
Die ausgewählten Module sind nun hervorgehoben
Halten Sie die linke Maustaste gedrückt auf den ausgewählten Modulen
Verschieben Sie die Module
Beim Verschieben entsteht automatisch ein neues Modulfeld
Die beiden Modulfelder sind nun unabhängig voneinander
Was passiert mit dem Original-Modulfeld? Es behält die verbleibenden Module und kann überstehende Ränder haben. Verwenden Sie das Trimmen-Werkzeug, um diese zu entfernen.
Praktische Anwendungen:
Wartungsgang zwischen Modulreihen schaffen
Module in unterschiedlichen Ausrichtungen (horizontal/vertikal) anordnen
⚠️ Wichtig: Der Auswahlrahmen funktioniert nur mit der rechten Maustaste gedrückt, nachdem das Modulfeld bereits aktiviert (blau markiert) ist. Mit der linken Maustaste würden Sie das Modulfeld verschieben statt Module auszuwählen.
Technik 4: Versatz anpassen
Der Versatz bestimmt, ob die Modulreihen eines Modulfelds genau übereinander liegen oder gegeneinander verschoben sind. Das ist besonders wichtig bei dreieckigen oder unregelmäßigen Dachflächen.
Was ist der Versatz?
Der Versatz gibt an, um welchen Anteil einer Spalte jede Modulreihe gegenüber der vorigen verschoben ist: 0, 33, 50 oder 66 %. Bei 0 % liegen die Reihen genau übereinander.
Versatz ändern
Wählen Sie das Modulfeld aus
Wählen Sie in der Seitenleiste des Modulfelds bei Versatz einen Wert
Die Module werden automatisch neu angeordnet
Beispiel: Dreieckige Dachfläche optimal nutzen
Sie haben eine dreieckige Fläche mit Modulen belegt
An den schrägen Kanten ist noch viel Platz, aber keine Module passen mehr rein
Stellen Sie bei Versatz zum Beispiel 50 % ein
Die Modulreihen verschieben sich gegeneinander
Oft passen dann mehr Module in die dreieckige Form
Warum funktioniert das? Bei dreieckigen Flächen wird jede Reihe kürzer als die vorige. Sind die Reihen gegeneinander versetzt, folgen ihre Enden der schrägen Kante enger, und es bleibt weniger Platz ungenutzt.
💡 Profi-Tipp: Probieren Sie die verschiedenen Werte aus. Oft lassen sich durch kleine Anpassungen 1-2 zusätzliche Module unterbringen, was bei größeren Anlagen einen signifikanten Unterschied macht.
Technik 5: Modulfelder erweitern und verkleinern
Wenn Sie ein bestehendes Modulfeld nachträglich vergrößern oder verkleinern möchten, verwenden Sie das Werkzeug Auswählen & Verschieben.
Im neuen Designer vergrößern oder verkleinern Sie ein Modulfeld an den violetten Eckgriffen; vergrößern können Sie es dort auch über die Geistermodule oder mit dem Symbol Modulfeld erweitern. Die Schritte unten gelten für die bisherige Oberfläche, den neuen Designer beschreibt der Abschnitt „Module platzieren im neuen Designer“.
Modulfeld vergrößern
Wählen Sie das Werkzeug Auswählen & Verschieben aus der Werkzeugleiste
Wählen Sie die Kante des Modulfelds aus, die Sie erweitern möchten
Die Kante wird hervorgehoben
Halten Sie die Maustaste gedrückt auf der Kante
Ziehen Sie die Kante in die gewünschte Richtung
Das Modulfeld wird erweitert und automatisch mit weiteren Modulen gefüllt
Modulfeld verkleinern
Der gleiche Prozess funktioniert auch in die andere Richtung:
Wählen Sie die Kante, die Sie verkleinern möchten
Ziehen Sie die Kante nach innen
Module, die nicht mehr Platz haben, werden automatisch entfernt
Einrast-Funktion temporär deaktivieren
Beim Erweitern/Verkleinern rastet die Kante an bestimmten Rasterpunkten ein. Wenn das stört:
Halten Sie die
Strg-Taste gedrückt, auf dem Mac dieControl-TasteDie Einrastfunktion ist temporär deaktiviert
Sie können die Kante freihändig verschieben
Praktische Anwendungsfälle:
Nachträgliches Hinzufügen von Modulreihen
Anpassung an geänderte Kundenwünsche (z.B. kleinere Anlage gewünscht)
Optimierung nach Vor-Ort-Termin (mehr Platz als erwartet)
Feintuning für exakte Anlagengrößen (z.B. genau 10 kWp erreichen)
Technik 6: Module an einer Kante neu anordnen (bisherige Oberfläche)
Nach dem Erweitern oder Anpassen füllt der Solarexperte das Modulfeld automatisch neu. Bleibt an einer Kante trotzdem ein Streifen ohne Module, ordnen Sie die Module an dieser Kante neu an.
So ordnen Sie die Module an einer Kante an
Schalten Sie Auswählen & Verschieben aus:
Klicken Sie auf eine freie Fläche außerhalb des Modulfelds
Wählen Sie im Modulfeld Werkzeug das Modulfeld aus
Klicken Sie auf die Kante des Modulfelds, an der Module fehlen
Der Solarexperte ordnet die Module neu an, beginnend bündig an dieser Kante. Die Modulanzahl kann sich dabei ändern
Mit den drei Symbolen an der Kante schieben Sie die Module nach links, in die Mitte oder nach rechts. Ein zweiter Klick auf dieselbe Kante hebt die Ausrichtung wieder auf
Warum hilft das? Der Solarexperte ordnet die Module von der Kante aus an, an der sie ausgerichtet sind. Liegt der freie Streifen an dieser Kante, rücken die Module dorthin.
Technik 7: Automatische vollständige Belegung
Die wahrscheinlich meistgenutzte Funktion.
Vollständige Belegung mit Doppelklick
Wählen Sie das Modulfeld Werkzeug (im neuen Designer: Module platzieren)
Machen Sie einen Doppelklick auf eine leere Dachfläche
Die gesamte Dachfläche wird automatisch vollständig mit Modulen belegt
Hindernisse werden mit Mindestabständen berücksichtigt
Wann ist diese Methode besonders wertvoll?
Wenn Sie bereits alle Hindernisse eingezeichnet haben
Wenn Sie die gesamte Dachfläche nutzen möchten
Bei einfachen bis mittleren Dachformen
Als Startpunkt, den Sie dann mit anderen Techniken verfeinern
Kombination mit anderen Techniken: Oft ist die Doppelklick-Belegung der perfekte Startpunkt. Anschließend verwenden Sie andere Techniken zur Optimierung:
Doppelklick für initiale Belegung
Trimmen für saubere Kanten (bisherige Oberfläche)
Versatz anpassen für optimale Ausnutzung dreieckiger Bereiche
Einzelne Module entfernen wo nötig
Module platzieren im neuen Designer
Ist oben links Neuer Designer eingeschaltet, zeichnen Sie keine Modulfelder. Sie setzen Module einzeln, lassen ein Modulfeld wachsen und richten es mit Griffen aus. Stellen Sie dafür den Umschalter von Gebäude auf Module. Damit ist das Werkzeug Module platzieren gewählt; im Zeichenmodus Pro steht es zusätzlich in der Werkzeugauswahl.
Ein einzelnes Modul setzen
Achten Sie darauf, dass kein Modulfeld ausgewählt ist (Taste
Esc). In der Seitenleiste steht dann Kein Modulfeld ausgewähltKlicken Sie auf Modul hinzufügen
Klicken Sie auf die gewünschte Stelle auf dem Dach. Ist die Vorschau am Mauszeiger gelb, passt das Modul dort nicht
Das Modul entsteht als neues Modulfeld und ist gleich ausgewählt
Mit Esc oder einem zweiten Klick auf Modul hinzufügen brechen Sie ab. Ein ganzes Dach belegen Sie wie bisher per Doppelklick oder mit Mit Modulen füllen in der Seitenleiste des Dachs.
Ein Modulfeld wachsen lassen
Geistermodule: Neben einem ausgewählten Modulfeld zeigt der Solarexperte blasse, weiß umrandete Module an allen freien Plätzen, an die ein Modul passt. Ein Klick setzt dort ein Modul; Ziehen mit gedrückter linker Maustaste über mehrere Geistermodule setzt eine ganze Reihe
Modulfeld erweitern: Das Symbol oben in der Seitenleiste des Modulfelds füllt alle erreichbaren freien Plätze bis an den Randabstand des Dachs, um Hindernisse herum
Eckgriffe: Ziehen Sie an einem der violetten Griffe an den Ecken. Das Modulfeld wächst oder schrumpft um ganze Module und hält am Randabstand des Dachs, an Hindernissen und an anderen Modulfeldern an
Ist bei Anzahl der Module der Schalter Manuell festlegen eingeschaltet, gibt es keine Geistermodule, und Modulfeld erweitern ist gesperrt.
Ein Modulfeld drehen und verschieben
Drehen: Ziehen Sie am runden Drehgriff an der Ecke des Modulfelds. Innerhalb von 10° rastet das Modulfeld an den Dachkanten, an den rechten Winkeln dazu und an Nord, Ost, Süd und West ein
Verschieben: Ziehen Sie am runden Griff in der Mitte. Das Modulfeld rastet am Randabstand des Dachs und an den Kanten anderer Modulfelder ein; eine blaue Linie zeigt das an
Einrasten ausschalten: Halten Sie beim Drehen oder Verschieben
Strggedrückt, auf dem MacCmd. Die Hinweiszeile unten nennt die Taste
Module, die nach dem Drehen oder Verschieben außerhalb des Dachs, auf einem Hindernis oder auf einem anderen Modulfeld liegen würden, entfernt der Solarexperte beim Loslassen. Mit Rückgängig machen in der Werkzeugleiste holen Sie sie zurück.
Module entfernen
Wählen Sie das Modulfeld mit einem Klick aus
Klicken Sie auf ein Modul, oder ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste über mehrere Module. Mit
Strg+ Klick (Mac:Cmd+ Klick) nehmen Sie weitere Module dazuDrücken Sie
Entf, oder klicken Sie in der Seitenleiste auf Löschen
⚠️ Wichtig: Im neuen Designer belegt der Solarexperte ein Modulfeld nicht neu, wenn Sie danach das Dach oder ein Hindernis ändern. Löschen oder verschieben Sie zum Beispiel einen Kamin, bleibt der frei gewordene Platz leer. Machen Sie die Änderung rückgängig, oder füllen Sie den Platz mit Modulfeld erweitern oder über die Geistermodule wieder auf.
Flachdach auf einer Halle planen
Gewerbedächer sind oft flach und tragen aufgeständerte Module, nach Süden oder als Ost-West-Anlage. So gehen Sie vor:
Belegen Sie das Dach im Modulfeld Werkzeug (im neuen Designer: Module platzieren, im Basic-Modus der Umschalter Module) per Doppelklick und wählen Sie in der Seitenleiste des Modulfelds unter Unterkonstruktion eine Flachdach-Unterkonstruktion aus Ihrer Bibliothek, einseitig (etwa nach Süden) oder zweiseitig (Ost-West). Fehlt eine, übernimmt sie ein Administrator unter Bibliothek › Komponenten über Aus Komponentendatenbank hinzufügen in Ihre Bibliothek, sofern Ihre Lizenz das vorsieht.
Tragen Sie den Aufständerungswinkel unter Modulneigung ein. Prüfen Sie den Wert bei jedem neuen Modulfeld: Es übernimmt die Neigung eines vorhandenen Modulfelds oder die zuletzt eingestellte.
Stellen Sie die Himmelsrichtung unter Modulfeld Rotation ein: 0° Norden, 90° Osten, 180° Süden, 270° Westen. Bei Ost-West gilt der Wert für eine Seite, die andere zeigt in die Gegenrichtung. Im neuen Designer dreht die Eingabe das ganze Modulfeld auf dem Dach; Module, die danach außerhalb des Dachs liegen, entfernt der Solarexperte. Füllen Sie den frei gewordenen Platz auf dem Dach danach mit dem Symbol Modulfeld erweitern oben in der Seitenleiste des Modulfelds wieder auf.
Prüfen Sie den Reihenabstand im Feld Modulabstände, Reihe. Bei Ost-West ist er fest aus der Unterkonstruktion vorgegeben; das Feld zeigt Auto und ist gesperrt. Bei einer einseitigen Unterkonstruktion berechnet ihn der Solarexperte so, dass sich die Reihen möglichst wenig verschatten; mit Manuell festlegen tragen Sie ihn selbst ein.
Wartungsgänge einplanen
Für Wartungsgänge setzen Sie Modulfelder mit Abstand nebeneinander, am einfachsten als Kopien eines fertig eingestellten Modulfelds (Technik 2). Alternativ zeichnen Sie den Gang im Pro-Modus als Hindernis und belegen das Dach danach. Um jedes Hindernis hält der Solarexperte standardmäßig 200 mm Abstand, die gezeichnete Gasse wird also auf jeder Seite 200 mm breiter. Soll die gezeichnete Breite gelten, setzen Sie den Rand des Hindernisses mit Sicherheitsmargen (bisherige Oberfläche: Symbol mit dem Kurzhinweis Randwerkzeug) auf 0, für alle Kanten über Gleiche Margen (bisherige Oberfläche: Gleiche).
💡 Tipp für Gewerbeprojekte: Wer die Rolle Administrator hat, legt in der Bibliothek unter Projektvorlagen eine Vorlage für Gewerbeanlagen an: mit PV-Modul, Wechselrichter und Unterkonstruktion sowie weiteren Komponenten wie Kabeln oder Absturzsicherung in der Tabelle Andere Komponente. Preise pro kWp legen Sie an der Komponente über die Preisabhängigkeit fest; das geht nur bei Komponenten, die ausschließlich der Photovoltaik zugeordnet sind.
Best Practices und Profi-Tipps
Arbeitsablauf optimieren
Grob zu fein: Starten Sie mit groben Modulfeldern, verfeinern Sie dann schrittweise
Hindernisse zuerst: Zeichnen Sie alle Hindernisse bevor Sie Module platzieren – spart Zeit beim Löschen. Im neuen Designer ist das besonders wichtig, weil der Solarexperte frei gewordenen Platz danach nicht von selbst wieder belegt
Regelmäßig trimmen (bisherige Oberfläche): Trimmen Sie Modulfelder regelmäßig für saubere Übersicht
Kopieren statt neu zeichnen: Bei ähnlichen Bereichen immer kopieren – schneller und konsistenter
Häufige Fehler vermeiden
Zu früh optimieren: Platzieren Sie erst alle groben Bereiche, optimieren Sie dann
Versatz vergessen: Bei unbefriedigender Belegung dreieckiger Flächen immer Versatz prüfen
Einrasten kämpfen: Halten Sie
Strggedrückt, um das Einrasten zu deaktivieren, statt dagegen anzukämpfen. Auf dem Mac ist es in der bisherigen OberflächeControl, im neuen DesignerCmd
Effizienz-Tipps
Tastaturkürzel lernen:
Strg+C/Vfür Kopieren/EinfügenShift für temporäre Werkzeuge:
Shiftgedrückt = temporär Verschieben-WerkzeugAuswahlrahmen: In beiden Oberflächen mit gedrückter rechter Maustaste. Im neuen Designer wählen Sie Module eines ausgewählten Modulfelds auch aus, indem Sie mit gedrückter linker Maustaste über sie ziehen
Doppelklick wann immer möglich: Schnellste Methode für initiale Belegung
Zusammenfassung: Die 7 Techniken im Überblick
Technik | Anwendungsfall | Zeitersparnis |
1. Trimmen (bisherige Oberfläche) | Überstehende Ränder entfernen | Saubere Arbeit, bessere Übersicht |
2. Kopieren | Identische Bereiche wiederholen | 80% schneller als neu zeichnen |
3. Aufteilen (bisherige Oberfläche) | Wartungsgänge, unterschiedliche Module | Flexible Umorganisation |
4. Versatz anpassen | Dreieckige Flächen optimieren | 5-10% mehr Module möglich |
5. Erweitern/Verkleinern | Nachträgliche Größenanpassung | Schnelle Anpassungen ohne Neuzeichnen |
6. An einer Kante ausrichten (bisherige Oberfläche) | Letzte Lücken schließen | Maximale Ausnutzung |
7. Doppelklick | Initiale vollständige Belegung | Schnellster Start |
Im neuen Designer setzen Sie einzelne Module mit Modul hinzufügen, lassen ein Modulfeld über die Geistermodule, mit Modulfeld erweitern oder an den Eckgriffen wachsen und drehen oder verschieben es an seinen Griffen. Kopieren, Versatz und Doppelklick funktionieren dort wie oben beschrieben.
Das komplette Video Training Center – Modul 3 zeigt alle Techniken visuell und mit praktischen Beispielen.

