Was ist der Basic-Modus?
Der Basic-Modus ist der schnellste Weg, um eine PV-Anlage im Eturnity Solarexperten zu planen. Er wurde speziell für einfache Projekte entwickelt, bei denen Sie in 2D arbeiten und schnell zu einem Ergebnis kommen möchten.
Vorteile des Basic-Modus:
Schnelle und intuitive Planung in 2D
Ideal für Projekte mit nur einer belegten Dachfläche
Minimaler Lernaufwand – in wenigen Minuten einsatzbereit
Einfacher 2-Schritt-Prozess: Dachfläche zeichnen → Module platzieren
💡 Wann zum Pro-Modus wechseln? Wenn Sie mehrere Dachflächen belegen, komplexe Dächer modellieren oder ein realistisches 3D-Modell für Ihre Kundenpräsentation benötigen, empfehlen wir den Pro-Modus. Mehr dazu im Artikel "Professionelle 3D-Planung mit dem Pro-Modus".
Video-Tutorial: Basic-Modus Schritt für Schritt
In diesem Video aus unserem Video Training Center sehen Sie den gesamten Prozess in Aktion:
Schritt 1: Das beste Kartenmaterial auswählen
Die Qualität Ihrer Planung steht und fällt mit dem verwendeten Kartenmaterial. Bevor Sie mit dem Zeichnen beginnen, sollten Sie immer prüfen, welches Kartenmaterial die beste Qualität bietet.
So wählen Sie das optimale Kartenmaterial aus:
Öffnen Sie die Kartenauswahl auf der rechten Seite des Bildschirms
Testen Sie die verschiedenen verfügbaren Optionen:
Orthofotos ohne Verzerrung ermöglichen noch präzisere Modelle
Deutschland: BKG Orthofotos
Schweiz: SwissTopo
Österreich: Basemap.at
Bing Satellitenbilder
Google Satellitenbilder
Achten Sie auf diese Qualitätsmerkmale:
Senkrechte Aufnahme von oben (keine sichtbaren Hauswände)
Keine Verzerrungen oder schräge Winkel
Gute Auflösung und Kontraste
⚠️ Häufiger Fehler: Satellitenbilder mit sichtbaren Hauswänden verzerren das Dach und machen es schwerer, symmetrisch zu zeichnen. Die Orthofotos werden immer senkrecht von oben aufgenommen und enthalten keine Verzerrungen – sie liefern die genauesten Planungsergebnisse.
Warum ist das wichtig? Ein verzerrtes Kartenmaterial führt zu unsymmetrischen Dachflächen und ungenauen Modulzahlen. Die Investition von 30 Sekunden in die Auswahl des richtigen Kartenmaterials spart Ihnen später viel Korrekturaufwand.
Schritt 2: Dachfläche zeichnen
Nachdem Sie das beste Kartenmaterial ausgewählt haben, beginnen Sie mit dem Zeichnen der Dachfläche.
Dachfläche einzeichnen
Wählen Sie das Dach-Werkzeug aus der Werkzeugleiste
Beginnen Sie an einer Ecke der Dachfläche und zeichnen Sie parallel zum Dachfirst
Nutzen Sie die Einrastfunktionen:
90° Winkel rasten automatisch ein
Parallele Linien werden durch Einrastpunkte unterstützt
Schließen Sie die Fläche mit einem Doppelklick an der letzten Ecke
💡 Profi-Tipp: Die Einrastfunktionen sind Ihre besten Freunde beim Zeichnen. Sie helfen Ihnen, rechtwinklige und symmetrische Flächen zu erstellen, ohne manuell zu messen. Lassen Sie sich von den visuellen Hinweisen leiten!
Neigung und Ausrichtung einstellen
Nach dem Zeichnen hat Ihre Dachfläche noch keine Neigung oder Ausrichtung. Diese fügen Sie jetzt hinzu:
Klicken Sie auf die gezeichnete Dachfläche, um sie auszuwählen
Links sehen Sie:
Neigung 0°, Ausrichtung 0°Klicken und halten Sie den gelben Kreis in der Mitte der Fläche
Ziehen Sie den Kreis in die Richtung, in die das Dach geneigt ist
Während Sie ziehen, wird gleichzeitig die Ausrichtung und Neigung eingestellt
Lassen Sie die Maus los, wenn die gewünschte Neigung erreicht ist (z.B. 30°)
Warum dieser Ansatz? Diese intuitive Steuerung erlaubt es Ihnen, mit einer einzigen Bewegung sowohl die Himmelsrichtung als auch den Neigungswinkel zu definieren – viel schneller als separate Eingabefelder.
Schritt 3: Module platzieren
Jetzt, wo Ihre Dachfläche fertig ist, können Sie die Module platzieren. Der Basic-Modus bietet mehrere Methoden – von vollautomatisch bis präzise manuell.
Methode 1: Vollständige Belegung mit Doppelklick (empfohlen)
Die schnellste Methode für die meisten Fälle:
Wählen Sie das Modulfeld-Werkzeug aus der Werkzeugleiste
Machen Sie einen Doppelklick auf die Dachfläche
Die gesamte Dachfläche wird automatisch mit Modulen belegt
Vorteil: Mit einem einzigen Doppelklick ist Ihre Dachfläche vollständig belegt – ideal für schnelle Richtangebote.
Methode 2: Einzelne Modulflächen zeichnen
Wenn Sie nicht die gesamte Dachfläche belegen möchten:
Wählen Sie das Modulfeld-Werkzeug
Klicken Sie einmal auf die gewünschte Startposition
Zeichnen Sie die Modulfläche auf der Dachfläche ein
Die eingezeichnete Fläche wird automatisch mit Modulen gefüllt
Anwendungsfall: Nützlich, wenn Sie bewusst nur einen Teil der Dachfläche nutzen möchten oder spezifische Bereiche freilassen wollen.
Störobjekte berücksichtigen
Nach der automatischen Belegung müssen Sie Störobjekte wie Dachfenster, Kamine oder Lüftungen aussparen:
Klicken Sie auf das Transparenz-Werkzeug oben rechts
Die Module werden transparent dargestellt
Sie sehen jetzt, wo Störobjekte im Weg sind
Wählen Sie die betroffenen Module aus
Löschen Sie die ausgewählten Module mit dem Mülleimer-Symbol
Warum transparent machen? Die Transparenz-Funktion ermöglicht es Ihnen, das Satellitenbild durch die Module hindurch zu sehen. So erkennen Sie präzise, welche Module entfernt werden müssen, ohne ständig zwischen verschiedenen Ansichten wechseln zu müssen.
Modulauswahl anpassen
Standardmäßig werden die Module aus Ihrer Projektvorlage verwendet. Sie können diese aber jederzeit ändern:
Wählen Sie das Modulfeld aus (durch Anklicken)
Auf der linken Seite sehen Sie die Einstellungen:
Modul: Wählen Sie ein anderes Modul aus Ihrer Bibliothek
Unterkonstruktion: Passen Sie das Montagesystem an
Weitere Einstellungen: Je nach Modultyp und Montage
Änderungen werden sofort auf das Modulfeld angewendet
Mehrere Dachflächen im Basic-Modus
Der Basic-Modus erlaubt auch die Planung mehrerer Dachflächen. Wiederholen Sie einfach die Schritte für jede zusätzliche Dachfläche:
Zeichnen Sie die zweite Dachfläche
Stellen Sie Neigung und Ausrichtung ein
Platzieren Sie die Module
💡 Hinweis: Bei mehr als einer Dachfläche ist jedoch in den meisten Fällen der Pro-Modus empfehlenswert. Im Pro-Modus modellieren Sie das gesamte Gebäude auf einmal, was oft einfacher und schneller ist als jede Dachfläche einzeln im Basic-Modus zu erstellen. Außerdem erhalten Sie ein realistisches 3D-Modell für Ihre Kundenpräsentation.
Zusammenfassung: Wann den Basic-Modus nutzen?
Der Basic-Modus ist die richtige Wahl, wenn:
Sie schnell ein Richtangebot erstellen möchten
Das Projekt nur eine Dachfläche hat oder sehr einfach ist
Sie keine 3D-Darstellung für den Kunden benötigen
Sie neu im Solarexperten sind und mit einfachen Projekten starten möchten
Erwartetes Ergebnis: Mit dem Basic-Modus können Sie in unter 5 Minuten ein vollständiges Modullayout erstellen – von der ersten Linie bis zum fertig belegten Dach mit korrekter Modulzahl.
Nächste Schritte
Nachdem Sie die Grundlagen des Basic-Modus beherrschen, empfehlen wir diese weiterführenden Artikel:
Professionelle 3D-Planung mit dem Pro-Modus – Für komplexere Projekte und beeindruckende Kundenpräsentationen
Dachflächen nach Maß zeichnen und anpassen – Wenn Sie präzise Maße vom Vor-Ort-Termin umsetzen müssen
Module flexibel platzieren – Fortgeschrittene Techniken zur Optimierung Ihrer Modulfelder
Das komplette Video Training Center – Modul 3 enthält weitere praktische Beispiele und zeigt alle Funktionen im Detail.

