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Stringdesign und Stringplan – Wechselrichterauslegung und technische String-Dokumentation

Führen Sie in Eturnity Expert Wechselrichterauslegung und Stringdesign durch und erstellen Sie einen professionellen Stringplan als PDF.

Was sind Stringdesign und Stringplan?

Der Weg von der PV-Systemplanung zum fertigen Installationsdokument besteht aus zwei eng verzahnten Schritten: dem Stringdesign und dem Stringplan.

  • Stringdesign (unter Projekt > Wechselrichter) – Hier legen Sie fest, welche Wechselrichter eingesetzt werden, wie die Module in Strings verschaltet sind und an welchen MPP-Trackern (MPPT) die Strings angeschlossen werden. Eturnity Expert bietet dafür sowohl eine automatische Wechselrichterauslegung als auch ein manuelles Stringdesign.

  • Stringplan (unter Projekt > Technische Pläne > Stringplan) – Auf Basis des fertigen Stringdesigns erstellen Sie hier ein professionelles PDF-Dokument, das die String-Verschaltung auf dem Dach visualisiert – mit Farbcodierung, Beschriftungen, Legende und Titelblock.

Bisher wurden String-Tabellen und Verschaltungspläne manuell in CAD-Programmen oder per Copy-Paste in Tabellenkalkulationen erstellt. Dabei musste für jeden String die Leerlaufspannung (Voc) einzeln berechnet und bei jeder Änderung aktualisiert werden – ein Prozess, der bei größeren Projekten mehrere Stunden dauern konnte. Eturnity Expert erzeugt diese Informationen automatisch aus den Projektdaten.

Für wen ist diese Funktion gedacht?

  • Technische Planer – die nach Auftragsunterschrift die elektrische Auslegung finalisieren und Installationsdokumentation vorbereiten

  • Projektmanager – die String-Verschaltungspläne für das Montageteam und die Behördeneinreichung benötigen

  • Backoffice-Mitarbeiter – die Dokumentationspakete zusammenstellen, ohne die elektrische Auslegung selbst durchführen zu müssen

Lizenzhinweis: Falls Sie diese Funktion in Ihrem Produkt nicht sehen, ist sie möglicherweise nicht in Ihrer aktuellen Lizenz enthalten. Bitte fordern Sie eine Testversion an oder kontaktieren Sie support@eturnity.com, um mehr zu erfahren.

Voraussetzungen

  • PV-Technologie ist im Projekt aktiviert

  • Ein 3D-Layout wurde abgeschlossen – das Stringdesign funktioniert ausschließlich auf Basis des 3D-Datenmodells (kein 2D/Legacy)

  • Module sind auf den Dachflächen platziert

Wichtig: Das Stringdesign und der Stringplan unterstützen ausschließlich Projekte mit 3D-Layoutierung. Bei aktivem 2D-Legacy-Modus erscheint ein Hinweis, zum 3D-Modus zu wechseln.


Übersicht: Der Gesamtprozess

Der vollständige Workflow gliedert sich in die folgenden Phasen:

  1. 3D-Layout abschließen – Dachflächen modellieren, Module platzieren, Hindernisse einzeichnen

  2. Wechselrichterauslegung – Wechselrichter auswählen (automatisch oder manuell)

  3. Stringdesign – Module in Strings zuweisen, MPPT-Zuordnung prüfen, Compliance validieren

  4. Stringplan erstellen – Visualisierung konfigurieren, Legende anpassen, PDF exportieren

Grundprinzip: Alle Änderungen an der elektrischen Verschaltung (Wechselrichter, Strings, MPPT-Zuordnung) werden im Stringdesign vorgenommen. Der Stringplan ist ausschließlich ein Dokumentations- und Visualisierungswerkzeug – hier können keine Designänderungen durchgeführt werden.


Teil 1: Stringdesign – Wechselrichterauslegung und String-Konfiguration

Zum Stringdesign navigieren

Navigieren Sie in der Projektnavigation zu Wechselrichter. Hier finden Sie zwei Arbeitsbereiche:

  • Wechselrichter-Konfigurationstabelle – Die Übersichtsseite mit der aktuellen Wechselrichterkonfiguration und dem Einstieg in die automatische Auslegung

  • Stringdesign-Canvas – Die grafische Oberfläche, auf der Sie die String-Verschaltung auf dem Dach sehen und manuell bearbeiten können

Automatische Wechselrichterauslegung

Die automatische Wechselrichterauslegung ist der schnellste Weg zu einem vollständigen Stringdesign. Der Assistent führt Sie in wenigen Schritten durch die Konfiguration:

  1. Start: Klicken Sie in der Wechselrichter-Konfigurationstabelle auf Automatische Auslegung starten. Das System prüft zunächst, ob Ihr Projekt für die automatische Auslegung geeignet ist.

  2. Optimierer-Auswahl (optional): Falls gewünscht, wählen Sie einen DC-Optimierer aus dem Katalog. Dieser Schritt kann übersprungen werden, wenn keine Optimierer benötigt werden.

  3. Wechselrichter-Auswahl: Filtern und suchen Sie passende Wechselrichter nach Hersteller, Leistung und Typ (PV, Hybrid, Batterie). Wählen Sie einen oder mehrere Wechselrichter aus der Liste aus.

  4. Vorschläge prüfen: Das System berechnet optimale Konfigurationsvorschläge und zeigt Ihnen die Ergebnisse an – inklusive Anzahl Wechselrichter, Verschaltungsdetails und Preisen. Wählen Sie den passenden Vorschlag aus.

Hinweis: Die automatische Auslegung ist nicht verfügbar, wenn das Projekt manuelle Dachflächen verwendet, das PV-System leer ist oder der gewählte Wechselrichter nicht unterstützt wird. In diesen Fällen erscheint ein Hinweisfenster mit den Gründen.

Nach Auswahl eines Vorschlags wird das Stringdesign automatisch auf dem Canvas erstellt. Sie können es anschließend im manuellen Stringdesign weiter anpassen.

Manuelles Stringdesign

Das manuelle Stringdesign bietet Ihnen volle Kontrolle über die String-Verschaltung. Es besteht aus drei Hauptbereichen:

Canvas (Arbeitsfläche)

Der Canvas zeigt die Dachflächen mit den platzierten Modulen. Hier weisen Sie Module per Klick einzelnen Strings zu. Jeder String wird automatisch farblich gekennzeichnet, sodass Sie die Zuordnung auf einen Blick erkennen.

Seitenleiste (Wechselrichter-Hierarchie)

In der linken Seitenleiste sehen Sie die vollständige Hierarchie Ihres Systems:

  • Wechselrichter – Mit Modellname, AC-Leistung (kW), DC-Eingangsleistung (kW) und Compliance-Status. Von hier können Sie Wechselrichter hinzufügen, bearbeiten, löschen oder die Reihenfolge ändern.

  • MPPT (MPP-Tracker) – Jeder Wechselrichter enthält einen oder mehrere MPP-Tracker. Die Anzeige zeigt die Anzahl der angeschlossenen Strings und Anschlüsse sowie die Modulanzahl pro Tracker.

  • Strings – Jeder String wird mit seinem Namen (z. B. 1.1.1), seiner Farbe, der Modulanzahl und dem Compliance-Status angezeigt. Per Klick wählen Sie einen String aus; mit Shift+Klick können Sie mehrere Strings gleichzeitig auswählen.

String-Nomenklatur: Die Bezeichnung folgt dem Schema Wechselrichter.MPPT.String. Zum Beispiel bedeutet 1.1.2: Wechselrichter 1, MPPT 1, String 2. Diese Nomenklatur wird automatisch auf dem Stringplan und in der Legende verwendet.

Toolbar (Werkzeugleiste)

Die Werkzeugleiste am oberen Rand bietet folgende Funktionen:

  • Automatische Auslegung starten – Wechselt zum Assistenten für die automatische Wechselrichterauslegung

  • Polarität wechseln – Kehrt die Polarität ausgewählter Strings um (nur bei Strings mit mehr als einem Modul verfügbar)

  • String-Richtung – Öffnet ein Dialogfenster zur Wahl der Verdrahtungsrichtung: Horizontal oder Vertikal. Dies bestimmt, in welcher Richtung neue Strings auf dem Dach erstellt werden.

  • Ausgewählte Panels löschen – Entfernt einzelne Module aus einem String

  • Ausgewählte Strings löschen – Löscht gesamte Strings

  • Rückgängig / Wiederherstellen – Undo (Ctrl+Z) und Redo (Ctrl+Y) für alle Aktionen

  • Export – Exportiert das Stringdesign als DXF-Datei

  • Systemübersicht – Zeigt eine kompakte Übersicht des gesamten PV-Systems

  • Wechselrichterdesign-Einstellungen – Öffnet die projektspezifischen Einstellungen für das Wechselrichterdesign

Wechselrichter und Optimierer verwalten

  1. Klicken Sie auf Wechselrichter hinzufügen oder Optimierer hinzufügen am unteren Rand der Seitenleiste.

  2. Wählen Sie ein Produkt aus dem Katalog aus.

  3. Bestätigen Sie die Auswahl – der Wechselrichter oder Optimierer wird zur Konfiguration hinzugefügt.

  4. Zum Bearbeiten klicken Sie auf das Bearbeitungssymbol neben einem bestehenden Wechselrichter und passen Sie die Einstellungen an.

Tipp: Wenn Sie einen Wechselrichter bearbeiten, der bereits in der Bibliothek vorhanden ist, zeigt das System eine Warnung an, damit keine unbeabsichtigten Änderungen an der Standardkonfiguration vorgenommen werden.

Compliance-Prüfung und Validierung

Eturnity Expert überprüft Ihr Stringdesign automatisch auf elektrische Korrektheit. Der Compliance-Status wird auf drei Ebenen angezeigt – am Wechselrichter, am MPPT und am einzelnen String:

Status

Bedeutung

Valid (Grün)

Die Konfiguration ist elektrisch korrekt und innerhalb aller Grenzwerte.

Warning (Gelb)

Die Konfiguration funktioniert, aber es gibt Hinweise auf potenzielle Probleme (z. B. Leistungsverhältnis nahe am Limit).

Error (Rot)

Die Konfiguration überschreitet zulässige Grenzwerte (z. B. maximale MPP-Spannung, Kurzschlussstrom). Diese Fehler müssen vor der Inbetriebnahme behoben werden.

Info (Blau)

Informative Hinweise, die keine Korrektur erfordern.

Manual

Das Design wurde manuell erstellt und nicht automatisch validiert.

Häufige Compliance-Meldungen betreffen:

  • Nicht zugewiesene Module – Module, die noch keinem String zugeordnet sind

  • MPP-Spannungsgrenzen – Die Leerlaufspannung eines Strings überschreitet die maximale Eingangsspannung des Wechselrichters

  • Leistungsverhältnis (DC/AC) – Das Verhältnis von DC-Eingangsleistung zu AC-Ausgangsleistung liegt außerhalb des empfohlenen Bereichs

  • Nicht zugewiesene Batterie – Eine Batterie ist konfiguriert, aber nicht korrekt zugewiesen

Tipp: In der Kopfzeile der Seitenleiste finden Sie eine Zusammenfassung aller Compliance-Meldungen gruppiert nach Typ. Klicken Sie auf einzelne Wechselrichter, MPPTs oder Strings, um die spezifischen Meldungen zu sehen.


Teil 2: Stringplan – Visualisierung und PDF-Erstellung

Nachdem das Stringdesign abgeschlossen ist, können Sie den Stringplan erstellen – ein technisches Dokument, das die String-Verschaltung auf dem Dach visualisiert und als PDF exportiert werden kann.

Zum Stringplan navigieren

  1. Navigieren Sie in der Projektnavigation zu Technische Pläne > Stringplan.

  2. Sie landen auf dem Seitencanvas – dem gleichen Canvas-Typ wie beim Dachplan, jedoch im String-Modus.

Hinweis: Der Stringplan verwendet denselben Canvas wie der Dachplan. Die beiden Werkzeuge sind bewusst getrennt, damit die Bedienung klar und übersichtlich bleibt.

Gebäude oder Dachfläche hinzufügen

Klicken Sie auf Dach hinzufügen und wählen Sie eine der beiden Optionen:

  • Gesamtes Gebäude – Zeigt alle Dachflächen mit der gesamten String-Verschaltung in der Vogelperspektive (Nordausrichtung).

  • Einzelne Dachfläche – Zeigt eine spezifische Dachfläche mit den darauf befindlichen Strings (Ausrichtung nach längster Kante).

Sobald eine Dachansicht hinzugefügt wird, erscheinen die Strings automatisch farbcodiert – jede Farbe entspricht einem String aus dem Stringdesign.

Tipp: Für den Stringplan wird häufig die Option Gesamtes Gebäude gewählt, da damit alle Strings auf einen Blick sichtbar sind. Der Erstellungsprozess ist mit nur zwei Klicks abgeschlossen: Gebäude hinzufügen und Labels aktivieren.

String-Labels und Beschriftungen

Aktivieren Sie in den Layer-Einstellungen die String-Labels, um die Beschriftung der einzelnen Strings auf dem Plan anzuzeigen. Die Labels verwenden die gleiche Nomenklatur wie im Stringdesign:

  • Format: Wechselrichter.MPPT.String (z. B. 1.1.1, 1.1.2, 1.2.1)

  • Die erste Zahl steht für den Wechselrichter, die zweite für den MPP-Tracker und die dritte für den String

Die Labels können über die Layer-Sichtbarkeit ein- und ausgeblendet werden.

Legende konfigurieren

Die Legende wird automatisch generiert und enthält die wichtigsten Informationen zu jedem String:

  • Paneltyp und Leistung – Welches Modul verwendet wird und die Nennleistung

  • String-Zuordnung mit Farbcode – Jeder String mit seiner Farbe, Bezeichnung und zugehörigem Wechselrichter/MPPT

  • Modulanzahl pro String – Wie viele Module in jedem String verschaltet sind

  • Leerlaufspannung (Voc) pro String – Wird automatisch berechnet und angezeigt

  • Leistung pro String – Die an jedem String angeschlossene Gesamtleistung

Warum die Leerlaufspannung (Voc) wichtig ist: Bei der Inbetriebnahme misst der Installateur die Leerlaufspannung jedes Strings auf dem Dach. Dieser Messwert muss mit dem Wert auf dem Stringplan übereinstimmen – so wird sichergestellt, dass die Verschaltung korrekt ausgeführt wurde. Eturnity Expert berechnet diesen Wert automatisch. In CAD-Programmen musste diese Berechnung für jeden String manuell durchgeführt und bei jeder Änderung aktualisiert werden.

Legende anpassen

  • Sektionen ein-/ausblenden – Für den Stringplan können Sie z. B. Dachinformationen ausblenden und nur die Panel- und String-Daten anzeigen, um den Fokus auf die Verschaltung zu legen.

  • Schriftgröße anpassen – Über die Seiteneinstellungen können Sie die Schriftgröße der Legende erhöhen.

  • Legende verschieben – Die Legende kann auf dem Canvas frei positioniert werden.

Sonderfallregel: Wenn auf einer Seite nur eine einzelne Dachfläche angezeigt wird, aber der darauf befindliche String zu einem Wechselrichter gehört, der auch Strings auf anderen Dächern hat, zeigt die Legende trotzdem alle Strings dieses Wechselrichters an. Dies verhindert, dass nur ein Teil der Verschaltung dargestellt wird, was für den Installateur irreführend wäre.

Layer-Sichtbarkeit steuern

Für jede Dachansicht auf dem Stringplan können Sie festlegen, welche Layer sichtbar sind:

  • Dachkonturen (für den Stringplan oft ausgeblendet)

  • Module / Panelfelder

  • Hindernisse

  • String-Farbcodierung und -labels

  • Modulindex-Beschriftungen

  • Dachflächenbeschriftungen

  • Kompass und Maßstabsbalken

Empfehlung: Für einen übersichtlichen Stringplan blenden Sie die Dachkonturen und Hindernisse aus und konzentrieren sich auf Module, Strings und die String-Legende. So enthält der Plan nur die für die Verschaltung relevanten Informationen.

Annotationen und Seitengestaltung

Auf dem Seitencanvas stehen Ihnen die gleichen Gestaltungswerkzeuge wie beim Dachplan zur Verfügung:

  • Pfeile – Für Hinweise auf Kabeldurchführungen oder Verdrahtungswege

  • Rahmen – Zum Hervorheben oder Abgrenzen von Bereichen

  • Text – Für freie Beschriftungen und ergänzende Hinweise

  • Bild – Für externe Bilder (z. B. Schnittzeichnungen der Montagesysteme)

Da die String-Verschaltung bereits automatisch aus dem Stringdesign übernommen wird, sind im Stringplan in der Regel weniger manuelle Annotationen nötig als im Dachplan.

Titelblock und Seiteneinstellungen

Der Titelblock wird automatisch mit Unternehmens-, Projekt- und Systemdaten befüllt und kann auf dem Canvas frei verschoben werden. In der aktuellen Version sind die Felder des Titelblocks nicht direkt bearbeitbar; Änderungen erfolgen über die Projekteinstellungen.

Über die Seiteneinstellungen steuern Sie:

  • Seitengröße – A4, A3, A2 oder benutzerdefiniert

  • Ausrichtung – Hochformat oder Querformat

  • Legende ein-/ausblenden

  • Titelblock ein-/ausblenden

Mehrere Seiten verwalten

Für komplexere Projekte können Sie mehrere Seiten erstellen:

  • Neue Seite hinzufügen – Jede Seite kann unabhängig konfiguriert werden.

  • Seite duplizieren – Duplizieren Sie eine fertige Seite und passen Sie Layer-Sichtbarkeit oder Beschriftungen an.

  • Seite umbenennen – Vergeben Sie aussagekräftige Seitentitel (z. B. "Stringplan – Gesamtübersicht", "Stringplan – Dach Süd").

  • Seite löschen – Entfernen Sie nicht mehr benötigte Seiten.

Praxisbeispiel: Bei größeren Gebäuden erstellen Sie eine erste Seite mit dem gesamten Gebäude als Übersicht und weitere Seiten mit einzelnen Dachflächen für die Detailansicht der String-Verschaltung.

Layoutänderungen nachverfolgen

Wenn das 3D-Layout oder das Stringdesign nach dem Erstellen des Stringplans geändert wird, erscheint ein Veraltete-Daten-Hinweis. Mit einem Klick auf Aktualisieren wird der Plan mit den neuen Daten synchronisiert – ohne manuelle Nacharbeit.

PDF exportieren

  1. Klicken Sie auf PDF generieren.

  2. Vergeben Sie einen Dateinamen (z. B. "Stringplan – Montageteam" oder "Stringplan – Behörde").

  3. Das PDF wird im Dateimanager des Projekts abgelegt und kann dort heruntergeladen werden.

Sie können mehrere PDFs mit unterschiedlichen Seitenauswahlen und Dateinamen erstellen – z. B. eine Version für das Montageteam und eine für die Behörde.

Hinweis: Derzeit gibt es keine Möglichkeit, Dachplan, Stringplan und Einlinienschema automatisch in ein einziges PDF zusammenzuführen. Alle generierten Dokumente werden einzeln im Dateimanager abgelegt.


Häufig gestellte Fragen

Warum kann ich Strings nicht direkt im Stringplan ändern?

Der Stringplan ist ein reines Dokumentationswerkzeug. Änderungen an der String-Verschaltung – z. B. Module umzuordnen oder neue Strings zu erstellen – müssen im Stringdesign (unter Wechselrichter) vorgenommen werden. Dort werden alle elektrischen Abhängigkeiten (Compliance, Leerlaufspannung, Leistungsverhältnis) automatisch aktualisiert. Der Stringplan übernimmt diese Daten dann bei der nächsten Aktualisierung.

Warum zeigt die Legende Strings an, die nicht auf meiner Seite sichtbar sind?

Wenn auf einer Seite nur eine einzelne Dachfläche dargestellt wird, aber der dort sichtbare String zu einem Wechselrichter gehört, der auch Strings auf anderen Dächern hat, zeigt die Legende alle Strings dieses Wechselrichters an. Dies stellt sicher, dass der Installateur ein vollständiges Bild der Verschaltung erhält und keine Strings fehlen.

Was bedeuten die Compliance-Statusanzeigen im Stringdesign?

Die Farben zeigen den elektrischen Validierungsstatus an: Grün = korrekt, Gelb = Warnung (funktioniert, aber prüfen), Rot = Fehler (muss behoben werden), Blau = Information. Details finden Sie im Abschnitt "Compliance-Prüfung und Validierung" weiter oben.

Kann ich die String-Benennung ändern?

Die String-Benennung folgt aktuell dem Standard-Schema Wechselrichter.MPPT.String (z. B. 1.1.1). Eine Anpassung der Nomenklatur (z. B. 1.A.1) ist für eine zukünftige Version geplant.

Was tun, wenn der Stringplan im Browser nicht funktioniert?

Safari enthält einen bekannten Browser-Fehler, der das Zeichnen von Elementen im Canvas verhindert. Wechseln Sie für die vollständige Funktionalität bitte auf Chrome, Edge oder Firefox.

Werden Optimierer im Stringplan angezeigt?

Die Anzeige von Optimierern auf dem Stringplan ist für eine zukünftige Version geplant. Aktuell können Optimierer im Stringdesign konfiguriert werden, erscheinen aber noch nicht auf dem Stringplan-Dokument.


Bekannte Einschränkungen

  • Kein Safari-Support: Das Zeichnen von Elementen im Canvas funktioniert in Safari nicht (Browser-Bug). Bitte Chrome, Edge oder Firefox verwenden.

  • Kein Versionsverlauf: Es gibt keine automatische Versionsverwaltung. Ältere Versionen können als PDF im Dateimanager archiviert werden.

  • Titelblock nicht direkt editierbar: Die Felder des Titelblocks können nicht direkt im Stringplan bearbeitet werden. Änderungen erfolgen über die Projekteinstellungen.

  • Optimierer noch nicht auf dem Stringplan: Optimierer werden im Stringdesign berücksichtigt, erscheinen aber noch nicht visuell auf dem Stringplan-Dokument.

  • Kein zusammengeführtes Gesamt-PDF: Dachplan, Stringplan und Einlinienschema können nicht automatisch in ein einzelnes Dokument zusammengeführt werden.

  • String-Nomenklatur nicht anpassbar: Die Benennung der Strings kann derzeit nicht individuell geändert werden.

  • Nur 3D-Projekte: Stringdesign und Stringplan unterstützen ausschließlich Projekte mit 3D-Layoutierung.


Nächste Schritte

Nachdem Sie den Stringplan erstellt haben, können Sie weitere technische Dokumente für Ihr Projekt generieren:

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