Was ist der Dachplan?
Der Dachplan ist ein technisches Planungswerkzeug in Eturnity Expert, mit dem Sie standardisierte Dachpläne direkt aus den bestehenden Projektdaten erzeugen. Sobald ein Auftrag unterschrieben ist und das Projekt vom Vertrieb an die technische Planung übergeben wird, dient der Dachplan als zentrale Arbeitsgrundlage für das Montageteam und als Einreichungsunterlage bei Behörden.
Bisher wurden solche Pläne in externen Tools wie AutoCAD oder Microsoft Visio manuell neu gezeichnet – ein zeitaufwendiger, fehleranfälliger Prozess, der Datendopplung erforderte. Im Dachplan kommen Dachumrisse, Module und Hindernisse direkt aus dem 3D Modullayout; die Maße setzen Sie selbst. Weil der Plan aus denselben Daten entsteht wie die Planung, bringen Sie ihn nach Änderungen mit einem Klick auf Aktualisieren auf den Stand des Projekts, ohne etwas nachzuzeichnen.
Erste Anwender berichten: "Verglichen mit SPT sehr einfach zu bedienen und Änderungen einzupflegen." – "Es wird uns das Leben erleichtern und wir sparen Zeit: 5–10 Minuten bei einfachen Projekten, 20–25 Minuten bei komplexen Projekten."
Was auf einen Dachplan gehört
Das Montageteam braucht vor allem die Abstände zwischen den Modulreihen und zum Dachrand sowie Referenzpunkte, von denen aus es die Module setzt. Dazu kommen Hindernisse, Sicherheitshaken, Schneefänger und der Name jeder Dachfläche. Die Legende nennt Anzahl und Typ der Module, die Anlagenleistung steht im Schriftfeld. Nicht jeder Betrieb braucht jede Angabe – der Dachplan lässt sich entsprechend frei gestalten.
Dachplan, Stringplan oder Schaltplan?
Dachplan – die mechanische Lage der Module mit Bemaßung, als Grundlage für die Montage. Maße gibt es nur im Dachplan.
Stringplan – welches Modul zu welchem String und MPPT gehört
Schaltplan (in der Schweiz: Prinzipschema) – die elektrische Verschaltung der Hauptkomponenten mit den Schutzeinrichtungen
Dachplan und Stringplan entstehen auf derselben Arbeitsfläche, sind aber getrennte Dokumente: Was Sie im einen gestalten, erscheint im anderen nicht.
Für wen ist der Dachplan gedacht?
Der Dachplan richtet sich primär an:
Technische Planer – die nach Auftragsunterschrift die Installationsdokumentation vorbereiten
Projektmanager – die Pläne für Montage und Behördeneinreichung benötigen
Backoffice-Mitarbeiter – die Dokumentationspakete zusammenstellen, ohne tiefes CAD-Wissen zu benötigen
Der Dachplan ist für Projekte aller Größen geeignet – von einfachen Wohngebäuden bis hin zu größeren Gewerbeinstallationen.
Lizenzhinweis: Öffnet sich der Dachplan unscharf mit einem Upgrade-Fenster, ist er nicht in Ihrer aktuellen Lizenz enthalten. Er wird getrennt vom Stringplan freigeschaltet. Im Upgrade-Fenster starten Sie mit Gratis Test starten eine Testversion, solange Ihr Unternehmen den Test noch nicht genutzt hat. Mit Jetzt upgraden fordern Sie ein Upgrade an; unser Team meldet sich dann bei Ihnen. Mehr erfahren Sie über support@eturnity.com.
Voraussetzungen
In der Variante ist die Technologie Photovoltaik aktiv.
Die Variante ist eine 3D-Variante mit mindestens einem gezeichneten Dach im 3D Modullayout – der Dachplan funktioniert ausschließlich auf Basis des 3D-Datenmodells. Bei einer 2D-Variante erscheint eine Warnung mit dem Hinweis, eine 3D-Variante anzulegen.
Das Wechselrichter- und Stringdesign ist idealerweise bereits abgeschlossen, damit die Legende die Wechselrichter aufführt.
Sie arbeiten am Computer mit Chrome, Edge oder Firefox – in Safari öffnet sich der Dachplan nicht.
So finden Sie die Seite: Projekt öffnen > im linken Seitenmenü die Gruppe Planung > Dachplan. Jede Variante hat ihren eigenen Dachplan.
Grundprinzip: Alles, was das PV-System beeinflusst – Module, Hindernisse, Dachkonturen –, wird im 3D Modullayout definiert. Der Dachplan ist der Ort für Bemaßungen, Beschriftungen und Annotationen, nicht für Designänderungen. Nur so werden alle Abhängigkeiten wie Ertragsberechnung, Stringdesign und Stückliste korrekt aktualisiert. Der Dachplan übernimmt geänderte Daten, sobald Sie an der Dachansicht auf Aktualisieren klicken.
Maße sind nur so genau wie das 3D-Modell: Der Dachplan misst im 3D-Modell. Wer das Dach nur nach Luftbild gezeichnet hat, bekommt Maße, die von der Wirklichkeit abweichen. Weichen einzelne Maße leicht vom Aufmaß vor Ort ab, passen Sie sie direkt im Dachplan an: Maß im Fenster Dach bearbeiten anklicken und unter Benutzerdefiniertes Label den gemessenen Wert samt Einheit eintragen, z. B. „2,35 m“ (siehe Bemaßung). Die Zeichnung ändert sich dadurch nicht – für leichte Anpassungen ist das kein Problem.
Konzept: Zwei Arbeitsbereiche
Die Seite – die Hauptarbeitsebene, auf der Sie Dachansichten platzieren und Beschriftungen, Legende, Maßstab, Kompass und Schriftfeld verwalten. Hier wird das fertige Dokument zusammengestellt. Jede Seite des Plans ist ein eigener Reiter.
Das Fenster Dach bearbeiten – ein eigenes Fenster je Dachansicht, in dem Sie Bemaßungen setzen, eigene Zeichnungselemente wie Polygone und Kreise erstellen, Module einfärben und Dachnamen platzieren. Mit Speichern erscheint alles auf der Seite.
Auf der Seite ist alles ein Element: die Dachansicht, die Legende, das Schriftfeld, Texte, Rahmen, Pfeile und Bilder. Jedes Element verschieben Sie mit der Maus; Dachansichten, Bilder, Rahmen und Texte ziehen Sie zusätzlich an den Anfassern größer oder kleiner. Legende und Schriftfeld wachsen über die Schriftgröße. Klicken Sie eine Dachansicht, die Legende oder einen Pfeil an, erscheinen am linken Rand die Einstellungen. Die Einstellungen der ganzen Seite öffnen Sie über Einstellungen in der Werkzeugleiste; sie erscheinen am rechten Rand. Gespeichert wird über das Diskettensymbol; verlassen Sie den Dachplan innerhalb von Eturnity, speichert Eturnity vorher von selbst.
Ihr erster Dachplan
Beim ersten Öffnen erscheint das Fenster Dach auswählen (später über Dach in der Werkzeugleiste). Wählen Sie Gesamtes Projekt oder ein einzelnes Dach und klicken Sie auf Dach hinzufügen.
Es öffnet sich das Fenster Dach bearbeiten; die Abstandsmessung ist bereits aktiv. Setzen Sie die Maße, die das Montageteam braucht (siehe Bemaßung), und klicken Sie auf Speichern.
Ziehen Sie die Dachansicht an die gewünschte Stelle der Seite und passen Sie ihre Größe über die Anfasser an den Ecken an. Soll der Plan maßstäblich gedruckt werden, klicken Sie die Dachansicht an und wählen links unter Einstellungen Dachelement einen Maßstab.
Klicken Sie oben in der Reiterleiste auf PDF generieren. Es öffnet sich die Vorschau mit der Seitenleiste Datei exportieren.
Vergeben Sie einen Dateiname und klicken Sie auf Dokument speichern. Das PDF liegt danach im Dateimanager des Projekts, der Variante zugeordnet.
Gesamtes Projekt oder einzelnes Dach
Gesamtes Projekt (vorausgewählt) – zeigt alle Dachflächen in der Draufsicht, ausgerichtet nach Norden. Ideal für einen Übersichtsplan oder wenn Sie mehrere Dachflächen auf einer Seite darstellen möchten.
Einzelnes Dach – wählen Sie es in der Liste (mit seinem Namen oder als „Dach 1“, „Dach 2“ …) oder per Klick in der 3D-Vorschau. Die Ansicht liegt in der Dachebene: bei geneigten Dächern mit waagerechter Traufe, bei nahezu flachen Dächern mit waagerechter längster Kante. Für Detailpläne mit Bemaßung optimal geeignet.
Tipp für mehrere Dachflächen: Eine bewährte Praxis ist es, zuerst das gesamte Projekt als Übersichtsbild in einer Ecke der Seite zu platzieren und darunter die Einzeldachflächen mit Bemaßungen anzuordnen. So hat das Montageteam immer die Gesamtorientierung im Blick. Schalten Sie bei der Übersicht Dachelement in Legende anzeigen aus, sonst führt die Legende alle Dächer und Module des Projekts auf, auch die, die auf der Seite nicht im Detail zu sehen sind.
Sie können mehrere Dachansichten auf derselben Seite platzieren und diese per Drag-and-Drop frei positionieren. Per Doppelklick auf eine Dachansicht öffnen Sie das Fenster Dach bearbeiten für diese Ansicht.
Im Fenster „Dach bearbeiten“
Sie öffnen das Fenster per Doppelklick auf eine Dachansicht oder über die Schaltfläche Dachplan bearbeiten. Erweitern schaltet es auf Vollbild. Änderungen übernehmen Sie mit Speichern, Verwerfen verwirft sie.
Achtung:Auf Standardansicht zurücksetzen löscht sofort alle Maße und alle gezeichneten Elemente dieser Dachansicht. Solange das Fenster offen ist, holen Sie sie mit Rückgängig machen zurück.
Bemaßung
Die Abstandsmessung ist beim Öffnen aktiv.
Doppelklick auf eine Linie – fügt automatisch die Bemaßung für diese Linie hinzu.
Doppelklick auf ein Modul, ein Hindernis oder ein Polygon – fügt alle Außenmaße des Elements hinzu. Ein Dach bemaßen Sie Kante für Kante.
Manuelle Bemaßung – Klicken Sie nacheinander zwei Objekte an, z. B. eine Modulreihe und die Dachkante: Eturnity bemaßt den kürzesten Abstand zwischen ihnen. Die Bemaßung rastet an Ecken, Kanten, Hindernissen und Modulen ein; mit gedrückter Strg-Taste (Mac: ctrl) setzen Sie stattdessen einen freien Punkt genau am Mauszeiger, ohne Einrasten.
Die Standardeinheit ist Meter. Unter Einstellungen im Fenster stellen Sie die Maßeinheit auf mm, cm oder m um; sie gilt für diese Dachansicht.
Tipp für präzise Werte: Wenn Sie beim Zeichnen eines Polygons, einer Polylinie oder eines Kreises einen Wert direkt über die Tastatur eingeben (z. B. 500) und mit Enter bestätigen, wird die Kante in der Ansicht eines einzelnen Dachs exakt 500 mm lang, beim Kreis der Durchmesser – statt eines gerundeten Werts. Dies empfiehlt sich bei Präsentationen und offiziellen Einreichungen.
Wählen Sie genau ein Maß aus, erscheinen links die Einstellungen der Bemassung mit der 3D Länge und dem Feld Benutzerdefiniertes Label. Dort ersetzen Sie die angezeigte Zahl samt Einheit durch einen eigenen Text mit höchstens 50 Zeichen, z. B. „2,35 m“ oder „2,35 m ± 2 cm“. Die Zeichnung ändert sich dadurch nicht; für leichte Abweichungen vom Aufmaß ist das der einfachste Weg. Ziehen Sie an einem Ende des Maßes, entfällt das eigene Label wieder; das parallele Verschieben der Maßlinie behält es.
Hinweis zu Höhenunterschieden: Wenn Sie Bemaßungen zwischen Punkten auf unterschiedlichen Höhen des 3D-Gebäudemodells hinzufügen (z. B. über Trennlinien hinweg), wird der Höhenunterschied in die Messung eingerechnet. Die angezeigte Länge ist dann geometrisch korrekt, entspricht aber nicht dem horizontalen Abstand. Bemaßungen sollten daher nur innerhalb einer Dachebene gesetzt werden.
Annotationselemente zeichnen
Mit Polygon, Polylinie und Kreis zeichnen Sie zusätzliche Informationen ein:
Polygon – für beliebige Flächen, z. B. Blindmodule, Schneefänger, markierte Bereiche (z. B. „Bereich freilassen“) oder Elemente, die entfernt wurden (z. B. ein abgetragener Kamin – als Hindernis im 3D Modullayout würde er die Modulbelegung verhindern)
Polylinie – für offene Linien, z. B. den Kabelweg vom Dach zum Wechselrichter
Kreis – für runde Objekte wie Sicherheitshaken oder Kabeldurchführungen
Für jedes Element können Sie:
unter Farben eine Farbe zuweisen und mit Transparente Füllfarbe nur den Umriss zeigen – nützlich für behördliche Anforderungen, manche Behörden verlangen etwa für Rückbauten eine bestimmte Farbe
unter Bezeichnung in der Legende einen Namen vergeben – dieser erscheint automatisch in der Legende
mehrere gleichartige Elemente mit dem Werkzeug Auswählen & Verschieben und Umschalt + Klick auswählen und gemeinsam umbenennen, damit sie als ein Legendeneintrag geführt werden – das gelingt, wenn sie auch dieselbe Farbe und Füllart haben
Praxisbeispiel Schweiz: Manche Gemeinden verlangen, dass PV-Modulfelder optisch geschlossen wirken. Mit dem Polygon-Werkzeug können Blindmodule oder Füllplatten eingezeichnet und farblich passend markiert werden. Alternativ füllen Sie die freie Fläche des Modulfelds schon im 3D Modullayout mit Blindmodulen: Modulfeld wählen > Abschnitt Blindmodule > Raum mit Blindmodulen füllen. Der Dachplan zeigt sie dann über die Ebene Blindmodule und führt ihre Fläche in der Legende.
Modulfarben für Behörden anpassen
Mit der Modulauswahl wählen Sie Module direkt im Fenster aus und ändern in den Moduleinstellungen ihre Füllfarbe und Linienfarbe – beispielsweise wenn Behörden verlangen, dass neue Module in einer bestimmten Farbe (z. B. Rot) gekennzeichnet werden. Jede neue Farbe erscheint als eigene Zeile in der Legende. Schreiben Sie dort den passenden Text dazu, etwa „neu“ und „bestehend“. Module ohne eigene Farbe bekommen keine eigene Zeile in der Legende; färben Sie für „bestehend“ auch diese Module ein.
Dachflächennamen
Schalten Sie im Fenster unter Einstellungen > Ebenensichtbarkeit die Dachbeschriftung ein. Die Namen werden automatisch aus dem 3D Modullayout übernommen; einen anderen Namen vergeben Sie dort. Mit dem Werkzeug Dachname verschieben verschieben Sie die Beschriftungen: Beschriftung anklicken – sie wird lila markiert – und per Drag-and-Drop verschieben. Sollen nur bestimmte Namen erscheinen (z. B. wenn auf einer Seite nur eine einzige Dachfläche dargestellt wird), schalten Sie die Ebene Dachbeschriftung aus und setzen die gewünschten Namen mit Text auf die Seite.
Die Dachansicht auf der Seite einstellen
Klicken Sie eine Dachansicht an; links erscheint Einstellungen Dachelement.
Ebenensichtbarkeit
Unter Ebenensichtbarkeit legen Sie für jede Dachansicht fest, welche Ebenen sichtbar sind. Ein Schalter erscheint nur, wenn es dazu Inhalt gibt:
Dachumrisse
Dachbeschriftung
Hindernisse
Dachelemente (Ihre Polygone, Polylinien und Kreise)
Module
Modulkennzeichnung
Blindmodule
Bemaßung
Manche Ebenen hängen zusammen: Wer Module ausschaltet, schaltet Modulkennzeichnung mit aus, Dachumrisse nimmt die Dachbeschriftung mit. Schalten Sie Module wieder ein, bleibt Modulkennzeichnung aus, bis Sie sie einzeln einschalten; dasselbe gilt für Dachbeschriftung, wenn Sie Dachumrisse wieder einschalten.
Maßstab, Kompass und Ausrichtung
Maßstab – für Baugesuchs- und Montagepläne, die maßhaltig gedruckt werden sollen. Zur Wahl stehen 1:2000 bis 1:50. Passt ein Maßstab nicht auf das Seitenformat, trägt er den Zusatz Seite ändern; wählen Sie ihn trotzdem, passt Eturnity das Seitenformat an – zuerst mit gedrehter Ausrichtung, sonst mit dem nächstgrößeren Format bis A1.
Kompass anzeigen und Maßstab anzeigen – fügen einen Kompass und einen Maßstabsbalken ein. Beide gehören zu dieser Dachansicht, wandern mit ihr mit und lassen sich frei verschieben. Der Maßstabsbalken passt sich an, wenn Sie die Dachansicht größer oder kleiner ziehen oder einen Maßstab wählen.
Ausrichtung – nur bei einem einzelnen Dach: Zur Seite (Standard) zeigt das Dach so, wie es in seiner Dachebene liegt. Norden dreht die Darstellung so, dass Norden oben liegt. Nützlich in Kombination mit einem Kompass, wenn Behörden eine Nordausrichtung verlangen. Den Kompass brauchen Sie vor allem dann, wenn eine Ansicht nicht nach Norden zeigt.
Dachelement in Legende anzeigen – Wenn Sie eine Dachansicht als reinen Übersichtsplan verwenden und diese nicht in der Legende erscheinen soll, schalten Sie das aus.
Legende, Schriftfeld und Seite
Legende
Die Legende wird automatisch generiert und enthält die relevanten Elemente des Dachplans: Dachinformationen, Moduldaten, Ihre Zeichnungselemente, Modulfarben, Hindernisse und die Fläche der Blindmodule – und, sofern das Stringdesign angelegt ist, die Wechselrichter. Sie erscheint standardmäßig oben rechts auf der Seite und kann frei verschoben werden. Die Texte erscheinen in der Korrespondenzsprache des Projekts, weil der Plan an Kunden und Behörden geht.
Klicken Sie die Legende an; links erscheinen die Legendeneinstellungen.
Sektionen ein-/ausblenden – Blenden Sie unter Ebenensichtbarkeit z. B. Moduldaten oder die Dächer aus, wenn diese für einen Empfänger (z. B. Behörde) nicht relevant sind. Einzelne Einträge im Abschnitt Legende blenden Sie über das Augensymbol aus; Versteckte Einträge anzeigen holt sie zurück.
Namen bearbeiten – Klicken Sie in der ausgewählten Legende auf einen Eintrag im Abschnitt Legende und bearbeiten Sie den Namen direkt im Textfeld. Dächer, Moduldaten und Wechselrichter lassen sich nur als ganzer Abschnitt ausblenden. Einen eigenen Hinweis ergänzen Sie mit Feld hinzufügen: ein freies Feld je Legende, mehrzeilig mit Enter.
Spalten – unter Anzahl Spalten eine, zwei oder drei
Schriftgröße anpassen – Über die Seiteneinstellungen können Sie die Schriftgröße der Legende erhöhen, falls die Beschriftungen bei kleinen Seitenformaten zu klein erscheinen. Maßzahlen und Dachnamen wachsen mit.
Schriftfeld
Das Schriftfeld wird automatisch mit Unternehmens-, Projekt- und Anlagendaten befüllt und steht in der unteren rechten Ecke der Seite. Es kann frei verschoben werden. Klicken Sie es an, um drei Felder direkt zu bearbeiten: Dokumententyp (vorbelegt mit „Dachplan“), Maßstab (vorbelegt mit dem Maßstab der ersten Dachansicht in der Legende) und Version. Seitenname und Seitenformat kommen aus der Seite, die übrigen Angaben aus Projekt-, Kunden- und Unternehmensdaten. Als Erstellungsdatum steht das Datum, an dem Sie den Plan öffnen.
Seiteneinstellungen
Einstellungen in der Werkzeugleiste öffnet am rechten Rand die Seiteneinstellungen:
Format – A4, A3, A2 oder A1
Ausrichtung – horizontal oder vertikal
Schriftgröße – Klein, Mittel oder Groß
Legende und Schriftfeld – seitenweise ein- oder ausblenden
Empfehlung für größere Projekte: Wählen Sie A3 als Seitenformat, damit Bemaßungen und Legendentext gut lesbar bleiben.
Weitere Elemente auf der Seite
Pfeil – für Hinweise, Kabeldurchführungen oder sonstige Annotationen. Strichstärke und Farbe sind anpassbar.
Rahmen – zum Hervorheben oder Abgrenzen von Bereichen, z. B. um eine Übersichtsansicht vom Detailplan optisch zu trennen
Text – für freie Beschriftungen, Raumbezeichnungen oder ergänzende Hinweise
Bild – für externe Bilder, z. B. Katasterauszüge als Hintergrundkarte oder Schnittzeichnungen der Montagesysteme. Erlaubt sind PNG, JPG, JPEG, GIF und WEBP bis 8 MB; einen Katasterauszug im PDF-Format wandeln Sie vorher in ein Bild um.
Map und 3D-Ansicht – fügen ein Bild aus der Karte bzw. dem 3D-Modell ein. Danach öffnet sich Bild bearbeiten, in dem Sie mit Linie einzeichnen und mit Radiergummi korrigieren.
Katasterplan als Hintergrund
Um das PV-Layout auf einem Katasterauszug darzustellen, gehen Sie so vor:
Laden Sie das Katasterbild über das Werkzeug Bild hoch.
Wählen Sie das Bild aus und klicken Sie in der Werkzeugleiste auf In den Hintergrund, um es hinter alle anderen Elemente zu schieben.
Fügen Sie dann die Dachansicht Gesamtes Projekt hinzu, blenden Sie unnötige Ebenen aus (z. B. Dachumrisse, Hindernisse) und skalieren Sie die Darstellung so, dass die Modulfelder auf dem Katasterbild übereinanderliegen.
Die Einpassung geschieht nach Augenmaß und ist nicht maßgenau – für den Nachweis der Modulbelegung gegenüber der Behörde genügt sie aber in der Regel.
Mehrere Seiten verwalten
Für komplexere Projekte oder wenn Sie unterschiedliche Planversionen für Montage und Behörde benötigen, können Sie mehrere Seiten anlegen:
Seite hinzufügen – legt eine neue Seite an und öffnet gleich Dach auswählen. Jede Seite kann unabhängig konfiguriert werden.
Duplizieren (Dreipunkt-Menü am Reiter) – Duplizieren Sie eine fertige Seite und passen Sie sie für einen anderen Empfänger an (z. B. Legende ausblenden oder Ebenen ändern).
Seite umbenennen – Vergeben Sie aussagekräftige Seitentitel (z. B. „Dach Süd – Montage“, „Dach Süd – Behörde“). Der Titel erscheint auch im Schriftfeld.
Seite löschen – Entfernen Sie nicht mehr benötigte Seiten. Die letzte Seite bleibt bestehen.
Typisches Beispiel: Zwei Versionen einer Seite
Erstellen Sie eine vollständige Planseite mit allen Informationen für das Montageteam.
Duplizieren Sie diese Seite.
Blenden Sie auf der Kopie für die Behörde irrelevante Ebenen aus (z. B. Bemaßung oder Modulkennzeichnung).
Benennen Sie die Seiten entsprechend um.
Exportieren Sie gezielt die benötigte(n) Seite(n) als PDF.
Layoutänderungen nachverfolgen
Wenn das 3D Modullayout nach dem Erstellen des Dachplans geändert wird, fahren Sie mit der Maus über jede Dachansicht: Eine veraltete zeigt die Marke Veraltet und die Schaltfläche Aktualisieren. Mit einem Klick wird die Dachansicht mit den neuen Daten synchronisiert – ohne manuelle Nacharbeit. Jede Dachansicht wird einzeln aktualisiert.
Wichtig: Benutzerdefinierte Annotationen (Pfeile, Texte, Polygone), Bemaßungen und Ebeneneinstellungen bleiben bei der Aktualisierung erhalten. Überprüfen Sie nach einem Update jedoch, ob Positionen und Bemaßungen noch korrekt sind.
PDF exportieren
Klicken Sie in der Reiterleiste auf PDF generieren. Eturnity speichert alle Seiten und öffnet die Vorschau mit der Seitenleiste Datei exportieren.
Vergeben Sie einen Dateiname und prüfen Sie unter Typ melden den Dokumenttyp (vorausgewählt: Dachplan).
Wählen Sie unter Seitenauswahl aus, welche Seiten exportiert werden sollen.
Klicken Sie auf Dokument speichern. Das PDF liegt danach im Dateimanager des Projekts; mit Download öffnen Sie es in einem neuen Tab und speichern es von dort.
Das exportierte PDF enthält alle sichtbaren Elemente der ausgewählten Seiten, einschließlich Legende und Schriftfeld, soweit eingeblendet. Was über den Seitenrand hinausragt, fehlt im PDF. Das PDF kann direkt in Genehmigungsunterlagen, Montagepakete oder Kundenberichte integriert werden.
Gut zu wissen
Örtliche Vorgaben prüfen Sie selbst: Welche Farben, Ansichten und Angaben ein Plan enthalten muss, unterscheidet sich je Land und oft je Gemeinde. Eturnity gibt Ihnen deshalb frei gestaltbare Werkzeuge statt starrer Vorlagen, garantiert aber nicht, dass ein Plan eine bestimmte Vorgabe erfüllt.
Kein Safari: Der Dachplan öffnet sich in Safari nicht. Verwenden Sie am Computer Chrome, Edge oder Firefox.
Kein Versionsverlauf: Es gibt keine automatische Versionsverwaltung. Ältere Stände bleiben als PDF im Dateimanager erhalten; das Feld Version im Schriftfeld hilft, sie zu unterscheiden.
Kein Gesamt-PDF: Dachplan, Stringplan und Schaltplan werden als eigene PDFs abgelegt.
Nur 3D-Projekte: Der Dachplan unterstützt ausschließlich Projekte mit 3D-Layoutierung.
