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Einstellungen > Zahlungsverkehr

Vor über 2 Monaten aktualisiert

Die Zahlungsverkehrseinstellungen nehmen Einfluß auf die Zahlläufe, sowohl für Überweisungen als auch für Lastschrifteinzüge.

Die Daten können auch über Organisation > Stammdaten > Zahlungsverkehrseinstellungen bearbeiten geändert werden.

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Kontoauszüge

  • Kontoauszug - Entfernen gestattet
    Legen Sie fest, ob hochgeladene Auszüge (mt940, camt53) entfernt werden dürfen oder ob sie nur inaktiv gestellt und damit ausgeblendet werden können.

  • Kontoauszug - Umsatzvorschau begrenzen
    Aktivieren Sie diese Funktion, entfällt die Anzeige der Einzelumsätze des Kontoauszugs in der Übersicht der Kontoauszüge. Stattdessen wird die Gesamtanzahl der unbearbeiteten, d.h. noch offenen Zeilen des Kontoauszugs, sowie die Zahl der gebuchten und inaktiven Zeilen im Auszug angegeben. Dies erhöht die Übersicht des Formulars und verkürzt die Ladezeit der Kontoauszüge außerordentlich.

Einstellungen Zahllauf

  • Vollständige Hauptadresse ist Pflicht
    Bei aktivierter Funktion ist die vollständige Adresse des Begünstigten (bzw. Belasteten) Voraussetzung für das Ausführen des Zahllaufs.
    Die Hauptadresse finden Sie im Kontakt > Rolle Allgemein, Hauptadresse: Strasse, PLZ, Ort, Land.

  • BIC ist Pflicht, auch bei gültiger IBAN
    In der EU ist genügt seit 2016 die Angabe der IBAN, für nicht EU-Länder (z. B. Schweiz) ist das anders. Durch das Aktivieren wird bei Zahllauferstellung auch die BIC geprüft .

  • Vorgabewert für Payment-inf-ID

  • Fälligkeitsdatum als Wertstellungsdatum übernehmen
    Sie können die Nettofälligkeit als Wertstellungsdatum übernehmen. Die Einstellung können Sie für Überweisungen und Lastschriften getrennt schalten.

  • Bei Lastschriften ist Mandatsreferenz Pflicht
    Die aktivierte Funktion prüft, ob es eine gültige Mandatsreferenz gibt, diese finden Sie im Debitor.
    Ohne gültige Mandatsreferenz wird der Einzug nicht ausgeführt.

  • Bei Lastschriften EndtoEnd Reference (EREF) setzen
    Die EREF ist eine eindeutige ID für eine Zahlung innerhalb des SEPA-Raums, die einer Sendungsnummer ähnelt. Sie identifiziert eine SEPA-Zahlung von Auftraggeber zu Empfänger und ermöglicht die automatische Zuordnung, auch bei Rückgaben. Das Setzen der EREF ist optional.

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Verwendungszweck und Zahlungsreferenz

Entscheiden Sie zunächst, ob Sie den Verwendungszweck oder die Zahlungsreferenz übermitteln wollen, Letzteres ist in Österreich weit verbreitet. Je nach Auswahl können Sie dann unterschiedliche Vorgaben treffen.

  • Zahlungsreferenz nutzen
    Sie können als Zahlungsreferenz das eigens vorhandene Feld (im Rechnungseingangsbuch zu erfassen oder über Buchungsdetails > Offene Posten > Bearbeiten) oder ersatzweise den Belegtext (Buchungstext) übermitteln. Beachten Sie, dass der Belegtext in der Praxis oft auch interne Daten enthält.

  • Verwendungszweck nutzen
    Sie können den VWZ aus der Kundennummer, Externen Belegnummer, dem Buchungszeilentext und dem OP-Text aufbauen. Beachten Sie, dass die letzteren in der Praxis auch interne Daten vorhalten können, wir empfehlen deswegen die externe Belegnummer und die Kundennummer. Letztere können Sie in der jeweiligen Debitoren- oder Kreditorenrolle erfassen.

Avise-Einstellungen

  • Avise ab wie vielen Einzelposten erstellen
    Legen Sie fest, ab wieviel Posten pro Zielbank ein Avis zur Ankündigung erstellt werden soll. In der Regel ist ein Avis ab 3 oder mehr Posten empfehlenswert. Dies hängt davon ab, wieviel Text Sie im Verwendungszweck übermitteln.

  • Ausgabeformat (Layout)
    Entscheiden Sie, ob Sie Ihre PDF-Avise im Standard-Systemformat oder auf Basis eines individuellen Layouts erstellen.
    Bei Systemformat können Sie dann die Schriftgröße festlegen und angeben, welche Information an einem Posten mit gegeben werden soll.
    Beim individuellen Layout können Sie das Beleglayout festlegen und bearbeiten. Mehr Informationen zur Anlage eines individuellen Layouts finden Sie im Bereich der Beleglayouts.

Zahldatei und Export

  • Einzelne Zahlsätze pro Personenkonto
    Durch Einschalten der Option können Sie Überweisungen an ein Zielbankkonto nach Personenkontonummer trennen. Normalerweise umfasst eine Überweisung Zahlungen eines Zahllaufs, die das gleiche Zielbankkonto, Hausbankkonto und Wertstellungsdatum haben. Mit dieser Einstellung fügen Sie das Personenkonto als zusätzliches Kriterium ein.

  • Ausgabe als …
    Legen Sie fest, Hinter dem Begriff des “batch booking” verbirgt sich der “Zahlungssammler”. Durch Markieren der Checkbox weisen Sie ihre Bank an, den Zahllauf als Sammeleinzug oder Sammelüberweisung auszuführen. Die Kontoumsätze weisen nur die Summe aus, diese buchen Sie im Normalfall gegen das Transitkonto, was dadurch zu Null aufgeht. Siehe auch: Zahlungsliste nicht buchen.

  • SEPA-Dateien für finAPI erzeugen (Dateiaufteilung)

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Buchung des Zahllaufs

  • Zahlungslauf buchen
    Aktivieren Sie diese Funktion um beim Erzeugen der Zahlungsliste eine Buchung per Kreditor an das Transitkonto der Hausbank auszulösen. Damit wird der offene Posten automatisch ausgeziffert.

  • Buchungstext
    Legen Sie den Buchungstext für die Buchung gegen Transitkonto fest.

Lastschriften und Mandatsreferenzen

  • SEPA Gläubiger-ID der eigenen Gesellschaft
    Hier hinterlegen Sie zentral ihre Gläubiger-ID.

  • Bei Debitorenanlage immer SEPA-Mandatsreferenz erzeugen
    Bei aktivierter Funktion wird für einen neuen Debitor automatisch eine Mandatsreferenz angelegt.

  • Mandatsreferenz mit welchem Merkmal erzeugen
    Um Mandatsreferenzen unterscheidbar zu machen, legen Sie hier fest, auf welcher Basis der Wert erzeugt wird. Die Mandatsreferenz selbst hinterlegen sie am Kontakt in der Rolle Debitor.

  • Sequenzverhalten für Lastschriften
    Der Sequenz-Typ (FRST (erste), RCUR (wiederkehrende), OOFF (einmalige) und FNAL (letzte)) informieren die Bank über den Charakter des Mandats und die Abfolge der Transaktionen, was für die korrekte Verarbeitung durch die Bank relevant ist. Die Abfolge kann durch das Sequenzverhalten vorbelegt werden.

SEPA-Experteneinstellungen

  • SEPA-Version - Vorbelegung
    Falls nötig, können Sie hier auf eine ältere SEPA-Version zurückgehen. Durch die empfohlene Einstellung Aktuelle Version nutzen Sie immer die aktuellste der angebotenen Versionen.
    Bei Aktualisierungen können Sie also einfach weiter arbeiten und müssen keine Einstellungen vornehmen, um aktuell zu bleiben.

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