Chargen von Produkten finden in vielen Branchen Anwendungen. In Scopevisio können wir Chargenpflichtige Produkte als solche kennzeichnen, Einfacherweise kann dies über mehrere Produkte über die Einstellung der Warengruppe vorgenommen werden.
1. Grundkonzept der Chargenverwaltung
1.1 Zweck der Chargenverwaltung
Chargen ermöglichen die Rückverfolgbarkeit von Produkten und bieten:
Transparente Sicht auf Chargen im Bestand
Nachverfolgung von Produktbewegungen
Verwaltung von Mindesthaltbarkeitsdaten
Optional: Verwaltung von Seriennummern
1.2 Kennzeichnung chargenpflichtiger Produkte
In Scopevisio können wir chargenpflichtige Produkte als solche kennzeichnen.
Einfache Verwaltung über Warengruppen:
Einfacherweise kann dies über mehrere Produkte über die Einstellung der Warengruppe vorgenommen werden.
1.3 Eingabeaufforderung bei Wareneingang
Ist ein Produkt chargenpflichtig, so fordern wir die Eingabe der Charge bei der systemischen Aufnahme des Wareneingangs.
2. Chargen erfassen und verwalten
2.1 Erfassung von Chargen
Mit erster Inventur in Scopevisio und mit jedem Wareneingang können Chargen zu Lieferpositionen aufgenommen werden.
Zeitpunkte der Chargenerfassung:
Erste Inventur in Scopevisio
Bei jedem Wareneingang
2.2 Automatische Mitführung auf Bewegungszeilen
Die erfassten Chargen werden auf allen Bewegungszeilen mitgenommen und nach FIFO-Prinzip (First-In-First-Out) den Aufträgen zugeordnet.
Ergebnis: Daraus folgt eine transparente Sicht auf Chargen im Bestand.
3. Sichtbarkeit von Chargen
3.1 Wo sind Chargen sichtbar?
Chargen sind sichtbar auf:
Den Produktbeständen eines einzelnen Produktes
Der Bestandsübersicht
3.2 Transparenz durch Aufschlüsselung
Damit haben wir Übersichtlichkeit über:
Lagerbestände
Mengen
Werte
Entsprechende Mindesthaltbarkeiten oder Verfallsdaten
Aufschlüsselung nach:
Standort
Bewegungsarten
4. Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)
4.1 Erfassung von Mindesthaltbarkeitsdaten
Mit Aufnahme einer Charge können auch Mindesthaltbarkeitsdaten aufgenommen werden, um auf Datenebene eine Aussage zu Mindesthaltbarkeiten zu treffen.
4.2 Verfallsdatum
Chargen können auch ein Mindesthaltbarkeitsdatum oder ein Verfallsdatum mitführen.
4.3 Nutzen der MHD-Verwaltung
Klare Kommunikation: Welche Produktbestände in Menge und Wert müssen bis wann:
Verbraucht werden, oder
Im schlimmsten Falle abgewertet und vernichtet werden
5. Ersteinrichtung und Migration
5.1 Import bei Ersteinrichtung
Sollte bei der Ersteinrichtung Ihrer Daten mehrere Chargen eines Produktes am Lager geführt werden müssen, so muss dies als jeweils einzelner Datensatz vorliegen, um den Import erledigen zu können.
Wichtig: Grundsätzlich weisen wir in der Migration eine einzelne Charge zu.
5.2 Mehrere Chargen eines Produktes
Bei mehreren Chargen desselben Produktes:
Jede Charge muss als separater Datensatz vorliegen
Dies ermöglicht den korrekten Import
Unterscheidung nach Chargennummer
6. Spezielle Anwendungsfälle
6.1 Seriennummernverwaltung
Chargen werden von einigen unserer Kunden für die Verarbeitung von Seriennummern genutzt.
Vorteil: Eindeutige Zuordnung und Nachverfolgung einzelner Produkteinheiten.
7. Workflow im Überblick
7.1 Vom chargenpflichtigen Produkt bis zur Transparenz
Schritt 1: Einrichtung
Produkt als chargenpflichtig kennzeichnen (am besten über Warengruppe)
Schritt 2: Erfassung
Bei Wareneingang oder Inventur Chargennummer eingeben
Optional: Mindesthaltbarkeitsdatum erfassen
Schritt 3: Automatische Verwaltung
System führt Charge auf allen Bewegungszeilen mit
FIFO-Prinzip sorgt für automatische Zuordnung zu Aufträgen
Schritt 4: Transparenz
Chargensicht auf Produktbeständen
Übersicht nach Standort und Bewegungsart
MHD-Überwachung für rechtzeitigen Verbrauch
Schritt 5: Handlungsempfehlungen
Klare Aussage: Welche Bestände müssen bis wann verbraucht werden
Vermeidung von Abwertungen und Vernichtungen
